Hanns Seydel

DER RASENMÄHER

In Dankbarkeit gewidmet Karin-Madeleine (Karin-Mado) Grandchamp, deren Gedicht "Ich habe einen (Rasen-)Roboter gekauft" dieses Gedicht hier inspiriert hat.
- Hanns Seydel




Ein Rasenmäher, der ist teuer
und als Krachmacher ein Ungeheuer.
Doch ist er auch unentbehrlich,
wenn der Rasen wächst nicht spärlich.

Als emsig schaffend` Gartenverwalter,
ich arbeite auch mit `nem Rasenmäher.
Ich bin des Rasens stetiger Gestalter,
dem Ziele komm` ich immer näher.

Doch zunächst, es geht zum Schuppen,
denn zwischen Werkzeugs vieler Gruppen,
der Mäher hat sein` festen Platz,
geschont, erhält er keinen Kratz`.

Den Mäher fahr` ich auf die Rasenfläch`,
stabil geg` jedes Unkraut ist sein Blech.
Sein Griffgestell ist aus Metall,
jed` Bedenk`, bei mir ist jetzt verfall`.

Jetzt gilts, das Stromkabel raus zu nehmen
aus des Schrankes höchstem Fach.
Die Wirkung kann es nie verfehlen,
ich ahne schon des Mähers lauten Krach.

Das Kabel schließ ich an am Strom
in des Gartens Stromstation.
Der Garten heißt mich stets willkomm`,
das war so immer schon.

Jetzt schließ ich das Kabel am Mäher an,
das Rasenmähen ist jetzt dran.
Des Rasens Fläche ist sehr groß
und an manchen Stellen wachset Moos.

Runde um Runde wird gefahren
und Ausdauer will ich bewahren.
Nach langer Zeit dann endlich,
das Ende, es ist möglich.

Den Mäher schalt` ich aus,
zum Schuppen bring` ich ihn hinaus.
Das Kabel leg` ich in sein Fach
bis zu Mähers nächstem Krach !



( E N D E )
Hanns SEYDEL, 01.05.2021
( Werk 250 )





 

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