Alexander Kumbier

Der Jahreswechsel

So wie das Zischen der Schlange den prasselnden Regen gleicht,

So muss ich dir sagen, im Leben wird’s nicht leicht,

Erst jung und voll Wissbegier, der Frühling gerade begonnen, 

Doch gerade wie übers Leben nachgedacht so wards bereits zerronnen. 

Nach jung kommt alt, man will’s nicht glauben doch geschieht dies früher als bald.

Doch solange der Frühling hält an, das Leben in vollen Zügen genießen man kann. 

 

Das Leben bietet einem vieles, Chancen und Möglichkeiten, 

Man kann sich gar nach Lust und Laune in der Welt ausbreiten. 

Das Leben erscheint lang, doch ist‘s kurz, 

Die Einsicht dessen des Egos Thronessturz. 

Ein Niemand wärt ewig und dennoch ist der Gedanke unerträglich, 

Das man selbst ist sterblich. 

 

Der Übergang von Jung zu Erwachsen, 

Verläuft im Zweifel doch eher mehr durchwachsen, 

Wer einst ohne Sorge war und in den Tag hineinlebte, 

merkt nun wie das eigne Herz beim wahrnehmen der Welt bebte.

Die kindliche Naivität wie weggeblasen, 

Was bleibt sind Sorge und gewiss häufig auch feuchte Nasen. 

Dennoch ist nicht alles kümmerlich, 

Denn der Sommer ist noch nah seinem Ende nicht. 

Im Sommer der Mensch verbringt die meiste Zeit, 

umso weniger für den Herbst er ist bereit. 

 

Der Herbst kommt nicht allein, bereit für Gedanken der Sterblichkeit man muss sein. 

 

Wie ein halb leeres Papyri der Mensch zu sehen,

für viele die nicht im Herbst das schwer zu verstehen, 

doch ist diese Zeit angebrochen, 

so müssen auch sie sich der Zeit unterjochen. 

Veränderung ist unabänderlich,

Doch Mensch DU verkümmere nicht!

Im Leben du hast vieles geschafft, 

verzweifle nicht auf den letzten Metern, 

denn der Winter kommt mit aller Kraft. 

 

Der Winter wird einiges geben und vieles nehmen,

bereite dich drauf vor und sag Adieu zum Leben. 

Ganz so Trist ist es dann doch wieder nicht, 

Mensch wer DU bist, glaube nur das was du selbst erlebt, 

denn unnötig Gedanken und für andres ist’s dann zu spät. 

Das Ende des Winters bedeutet nicht auch ein Ende von allen, 

was wartet ist ein neuer Frühling, 

Mensch wer DU warst, DU wirst auf ewig nachhallen.

 

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