Andreas Vierk
Klosterbräu
Wenn sich im Klosterbau die Klosterfrau
(man nennt sie Nonne, niemals Nutte!)
sich scheißt in ihre Klosterkutte,
sich also in die Kutte scheißt,
trank sie zuvor zuviel Melissengeist.
Es hausen die Kartäuser in Kartausen,
als würden sie in Kartenhäusern hausen.
Die Mönche kleckern Wein in Rhein und Main.
Ist vorher zuviel Rhein gesickert,
dann sind sie reichlich angeschickert.
Auch Luther schwenkt die Zunge schwer:
„Hier schwanke ich! Ich kann nicht mehr!“
Doch gleich ob kath-, ob evangolisch:
In Klosterklos klatschtscht’s…klascht’schs…klatscht’s allkzu alkoholisch.
Es freust.. est freut… sich Klostermann und –fräu
des Klosterbruders Klosterbräu.
(Bevor ich nun aufs Klo ins Kloster geh,
schenk ich den Text der Heilsarmee!)
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.05.2021.
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