Manfred H. Freude

Frag mich im August

Frag mich im August
Sommerende, im letzten Sonnenblick.
Ich war nie fort
wie Schnee und Eis
meine Haut im Sommerwind

Groß ist der Himmel im Goldfischglas
immer neue Inseln ohne Land
Frag mich im August
Das Gute ist so winzig
nur was Schlecht ist das bleibt groß.

Jede Pore stürmt
meine Haut im Sommerwind
Frag mich im August
ich war nie fort
und war einsam und allein unter den Menschen

Noch spurt der Sommer
Alles bleibt Erinnern
Frag mich im August
Wartend, wie Wind und Wolken
meine Haut im Sommerwind

Spiel ich noch einmal mit den Schlangen
und singe den bodenlosen Ton mit allen
Welche Nachricht bringt der Vogel
an diesen Sommer, Nur Erinnern.
Frag mich im August



















Aachen, 2004-08-27
*************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude *1948 in Aachen

Lyrik, Philosophisches, Escapistenlyrik, Das Leben, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle,
© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.08.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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