Hans Fritz

Federlob

 

Bezüglich früher Schreibgeräte -
die Feder wars und nicht die Gräte!

Anno damals wusste wohl ein Jeder,
zum Schreiben brauchts ‘ne Gänsefeder.
Auf das Utensil da war Verlass,
wenn eingetaucht ins Tintenfass.
Das, was dem Leser anvertraut
war eigenständig (auch mal geklaut).
Auf schlicht Papier, auf Bütten,
galt’s die Gedanken auszuschütten.
Wie wären ‘Faust’ und manche Bibel
weltweit geworden disponibel?

Doch dann erschien in grosser Zahl
die Schreibfeder aus echtem Stahl.

Bald wurde eleganter Füller
der vielgenutzte grosse Knüller.
Schliesslich brachte auf die Schiene
Bequemlichkeit die Kuli-Mine.
Heut’ ohne Tinte, ohne Paste,
zum Schreiben dient die PC-Taste.

Doch wäre es vermessen,
die Gänsefeder zu vergessen.
Der Kalligraf weiss sie zu schätzen sehr
für Schnörkelschrift und vieles mehr.

 

 

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