Heinz-Walter Hoetter

Zeit des Bösen

 

 

 

Ein grausiges Krachen und Schwefel überall, oh Graus.

Es riecht weithin nach Höllengase, sie stoben wild hinaus.

 

Danach wanken die festen Säulen von Raum und Zeit.

Hässliche Dämonen der Hölle machen sich überall breit.

 

Man kann auch hören, wie der Fürst der Hölle laut lacht.

Er hat jetzt seine böse Welt in die Wirklichkeit gebracht.

 

Auch auf der Erde vernimmt man sein schauriges Gelächter.

Kein Mensch kann entkommen vor diesem schnellen Schlächter.

 

Das Finstere kommt getarnt als Mensch ganz normal in Zivil.

Es sät unter den Menschen Zwietracht, das Böse ist sein Ziel.

 

Ja, Satan installiert überall auf der Welt bösartige Diktaturen.

Er sorgt gut für seine Mordgesellen, es sind brutale Kreaturen.

 

Die finsteren Mächte schaffen auf der Erde überall große Not.

Und schon bald ist auch das Gute und alle Friedensstifter tot.

 

So wird denn auch schnell die Bosheit über die Demut siegen.

Die Welt des Menschen wird schon bald in Trümmern liegen.

 

Das Böse hat gewonnen, die Welt ertrinkt in ihrem eigenen Blute.

Es stirbt mit dem letzten Menschen die Hoffnung auf das Gute.

 

Doch aus dem Feuer der Hölle schafft Gott wieder neues Licht.

Das Böse ist nicht für die Ewigkeit und das Gute erlöscht nicht.

 

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

Was ist das Böse?

Das Böse wird von uns Menschen als der Inbegriff des Falschen verstanden. Der Mensch ist nicht von sich aus in diese Welt gekommen, daher unterliegt er den Grundkräften von gut und böse. So sehen das viele Menschen einer Gesellschaft, obwohl es in der Natur wohl weder gut noch böse gibt.

Ganz egal von welchem religiösen oder ideologischen Gedanken man ausgehen mag, das wirklich (reine) Böse , also Töten, Foltern, Stehlen, Lügen u. v. a. m. ist eigentlich immer das, was schlecht und negativ für das einzelne Wesen oder einer Gesamtheit von Wesen ist (die Gesellschaft). Gut und Böse stehen in der Regel in einem dualistischen Verhältnis zueinander. Das Gute kann nicht ohne das Böse sein und umgekehrt. Der Mensch braucht das Böse als Gegenpol um sich in der ethischen Welt orientieren zu können bzw. den richtigen Weg zu finden.

(c)HWH
Heinz-Walter Hoetter, Anmerkung zum Gedicht

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