Philipp Menner

Große Liebe P.6

Der Himmel grollte und unter beben,
der Wind lässt uns am Boden kleben.
Es hagelte elektrische Lichter.
Immer dicht und dichter.
Ich danke allem, sie trafen nicht,
doch merkte ich das Beben noch.
Da ist einer dem das Null ficht.
Verbrannt unsere Gegend, es roch.
"Du hast deine Aufgabe nun geschafft,
tritt an deinen Aufstieg, nun hoch."
Ein finster scheinender Gott sprach da.
Sprach und gewendet zum hohen Wesen.
Bedrückt und frustriert sie nun war.
Erzürnt bewarf sie dem Vaterwesen:
"Mitnichten, vieles muss ich noch tun
und einiges erneut erledigen nun."
Verzögert zeigt sie auf das Verkohlte,
was ihr Vater beim Auftritt herholte.
Aus Mut :"Ihr schaffen gelang durch mich.",
bin enteckt, meiner selbst war außer Sicht,
"Auch wenn ich dem eurem nie glich,
war ich verantwortlich. Alleine die Tochter nicht
ohne mich euren Willen schaffen konnt.
Streckt mich nieder wenn es euch zum Wohl ist !"
Sein Gesicht noch nicht jenes gleicht, dem Pazifist.
Ringend nach Luft, Aufregung nun inne wohnt.


 

Seite 7 am 28.5. 2021Philipp Menner, Anmerkung zum Gedicht

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