Robert Nyffenegger

Der Mensch

Vorausgerichtet ist mein Blick,
Was hinten liegt, kommt nicht zurück.
Geschichte ist`s und längst vergangen,
Danach hab ich gar kein Verlangen.
 
Der Mensch hat nie was draus gelernt.
Die Quintessenz stets rasch entfernt.
Er ist geblieben wie er ist,
Ein Tier das mordet und das frisst.
 
Erfahrung blieb ein leeres Wort,
Man warf sie schleunigst über Bord.
Man macht erneut dieselben Fehler
Und blieb zumindest immer Hehler.
 
Viel besser ist, man geht in sich,
Wenn dich ein Zweifel mal beschlich.
Du wirst das Gute in dir finden
Und ihm ein buntes Sträusschen winden.
 
Der Mensch an sich, er wäre gut,
Ist angelegt in seinem Blut.
Wär er alleine hier zu Hause,
Dann wär stets Frieden in der Klause.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.05.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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