Anschi Wiegand

Wie die Möwe Jonathan


Ich wünschte, ich wäre ein Vogel
frei, in die Weite zu fliegen
so wie die Möwe Jonathan
erkennend, dass die Grenzen
die mir vorgeschrieben scheinen
zu überwinden sind
wenn ich bereit bin, dafür zu kämpfen

Frei möchte ich sein
wie die Möwe Jonathan
die, allen Unkenrufen zum Trotz
beharrlich ihr Ziel verfolgte
nicht aufhörte, zu träumen
und sich langsam immer höher wagte
dem Himmel entgegen
den zu erreichen ihr Lebenstraum war

Mutig möchte ich sein
so wie die Möwe Jonathan
die ihr Ziel erreichte
und tiefes Glück und Frieden fand
die ihren Lebenstraum weitergab
an ihre Freunde und sich nicht beirren ließ
durch die Zweifler, die keine Träume kennen

©
Anschi 2003



...und wenn ich das wirklich will, dann kann ich das auch... :-)

Dieses Gedicht entstand im Gedenken an das wunderschöne Buch von Richard Bach "Die Möwe Jonathan", das auch von Neil Diamond fantastisch vertont wurde. Das Buch las ich als Jugendliche... es ist also schon eine Weile her... aber die Botschaft des Buches ist ähnlich wichtig, wie die Botschaften des "Kleinen Prinzen" von Exupery.
Normalerweise waren wir in den letzten Jahren um diese Zeit meistens in Nordfriesland und genossen das Meer und die Natur und den Anblick der Möwen. Darum fand ich diesen alten Text von mir heute doppelt passend, weil ich gerade "Urlaub daheim" genieße mit Sehnsucht nach dem Meer... (Die Möwen auf dem Foto sind allerdings in Ostfriesland aufgenommen...)
Anschi Wiegand, Anmerkung zum Gedicht

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