Margit Farwig

Die Raupe "Schlimmersatt"

 

Am Sonntag, ein erster wirklich warmer und sonniger Tag, führte uns auf den Weg zum Bentlager Klostercafé unter Bäumen auf Wiesen, herrlich. Kaffee und Kuchen schmeckten  ebenso. Ich schaute mir die Raupe auf dem Fotoapparat an und staunte nicht schlecht, was ich da entdeckte hatte. Ich konnte gar nicht schnell genug runter, um die fast „rennende“ bunte Raupe zu fotografieren. Ein Foto blieb davon übrig. Sie wollte sich im Gras am Wegrand verstecken, ich zupfte das Gras beiseite, sie drang immer tiefer ein und verschwand.

Der Riese unter den Kleinschmetterlingen ist der Weidenbohrer. Er ist der größte Kleinschmetterling, der mit keinem anderen Falter verwechselt werden kann.   Die begatteten Weibchen legen mithilfe einer hervor-streckbaren Legeröhre in Rindenritzen oder Baumwunden Häufchen- oder reihenweise jeweils 15 bis 20 Eier ab. Insgesamt kann ein Weibchen fast 700 Eier produzieren. Bereits befallene Bäume werden immer wieder neu belegt, was zu einer erheblichen Befallsdichte führt. Die jungen Raupen fressen zunächst gemeinsam unter der Borke ihrer Wirtsbäume die weichen Rindenteile und Splintholzschichten an. Die Flügelspannweite des imposanten Falters beträgt 9,5 cm. Die bis zu 10 cm langen Raupen bewegen sich flink und verschwinden schnell, möchten nicht entdeckt werden. Außerdem sind sie giftig. Wer sie entdeckt, muss sie melden. Habe leider niemanden ausmachen können, der dafür zuständig ist.

© Margit Farwig Mai 2021

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