Hildegard Feyock

Du Menschenskind

erst warst Du Schmerz 

noch ||:

so unendlich 

weit ||:

trug er Dich zu 

mir ||:

war’s, es war Zeit 

 

Hallo! Du kleines Wunderding

ab sofort bist du mein Leben 

grad geschlüpft

halt dich im Arm

machst schlicht 

dass mein Herz mir hüpft

volles Erstaunen 

ein Drängen 

ein Raunen

geht durch meine Glieder 

frag mich wieder und wieder

möchte verstehn 

mit welchem Recht 

ich das Glück hab verdient 

dein Lächeln zu sehn

mein Blick muss Dich finden

wird nicht satt zu sehn

bis ihm klar wird, Du bist!

kann’s noch kaum verstehn

wie fast ohne mein Zutun 

dein Dasein entstand

dieses kleine Wesen 

diese winzige Hand 

will mich nicht abwenden

muss nur staunen und gaffen

schlägst meinen Narzissmus

mit simpelsten Waffen 

schiebst Prioritäten 

von vorn ganz zurück

und schenkst mir endlich 

wahrhaftiges Glück 

und bis ich verstehe

was hier grad passiert

hat dein Blubbern und Gurren

mich schon einlaminiert

bringst mir bei zu gehorchen

sonst schlägst Du Radau 

und zwar nicht erst morgen

sondern Jetzt! Genau!

ganz egal ob als Steppke

als Junge, als Mann

wirst mir immer zeigen

was Liebe nun kann

denn schlaflosen Nächten

folgen rastlose Tage 

somit stellt sich mir nun 

die einfache Frage, 

die Frage für diese DanachEwigkeit:

 

Für wen beginnt hier die Erziehungszeit?

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