Patrick Rabe
Gottes Geruch und der Leihatem der Sphinx
Gottes Geruch und der Leihatem der Sphinx
(Blues in soundsoviel Takten auf der Waschmaschine gespielt)
Ich mach heut früh das Fenster auf,
und Gott riecht nach Ozon.
Ich mach heut früh das Fenster auf,
und Gott riecht nach Ozon.
Die Nachbarin hat mich gegrüßt,
genau wie Gestern schon.
Ich kauf mir einen Blumenpott,
und setz ihn mir heut auf den Kopf.
Ich kauf mir einen Blumenpott,
und setz ihn mir heut auf den Kopf.
Auf jeden Pott ein Deckel,
und ich bin kein armer Tropf.
Und ich geh durch die Gemeinde,
Opa Schulze pflegt ein Beet.
Und ich geh durch die Gemeinde,
Opa Schulze pflegt ein Beet.
Und `ne Frau, sie jodelt „Ablabäh!“,
ich glaub, sie ist im Kopf verdreht.
Zuhause google ich das Wort,
es heißt: „Der Abel ist ein Schaf.“
Zuhause google ich das Wort,
es heißt „Der Abel ist ein Schaf“.
Vielleicht ist das auch gar nicht wahr,
und nur das Internet war brav.
Ich mach heut früh das Fenster auf,
und Gott riecht nach Ozon.
Ich mach heut früh das Fenster auf,
und Gott riecht nach Ozon.
Die Nachbarin hat mich geküsst,
genau wie gestern schon.
© by Patrick Rabe, 11. Mai 2021, Hamburg.
Ich weiß, dass wir Sommer haben. Und dass im Sommer die Luft manchmal nach Ozon riecht. Aber das Gedicht passte mehr zu "Frühling". Kleine Frage am Rande: Wo ist die Kategorie "Frühlingsgefühle"? Gab es die hier nicht mal?
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.06.2021.
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