Irina Brenner

Sirenengesang

Es blutet die Bucht der tobenden See
wüten die Wogen begleitet von der Delphinen Klage und Weh
da wurde es dunkel im Herzen des Fischermanns
vor seiner Tat wurde ihm bang  
hörte er der Seejungfrauen Gesang
die ihn verführten
auf seiner Haut das salzige Nass der Wellen
seine Sinne berührten
packte den Seemann der Wahn
sein Boot in die Brandung  
nicht drohte doch lockte die Schöne ihn
und rief ihre Schwestern herzu die sangen
nahe der sagenumwobenen insel der Sirenen
dem Fischer mit dem Netze ein Lied
unwiderstehliche Stimmen erklangen
da pochte es aus ekstatischen Schmerz
so dunkel im Herzen des Fischers
wie das Dunkel der See 

Er spürte die Stimmen der Tiefen
als ihr Gesang den Fischer betörtenie 
ohne Kontrolle seine Sinne berührten stieß er aufs Riff
in Trance rhythmischer Wogen tobte die See
als sie ihn lockten und zu sich riefen
in Tränen die rannen stürzte er in die tödlichen Tiefen
da sangen die Sirenen ihm ein letztes Lied
waren die Stimmen der Meere die klangen
so dunkel im Herzen des Fischers
wie das Dunkel der See

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.06.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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