Horst Werner Bracker

Unmerklich senkt sich schon die Nacht

Unmerklich senkt sich schon die Nacht
 
Ode
 
Hanna, unmerklich senkt sich schon die Nacht.
Mein Herz ist müd, findet doch keine ruh. –
Ich sitze träumend am Fenster, bin noch wach.
Denke an dich, - was machst du, wo bist du?
 
Manchmal denke ich, wir sollten schweigen.
Wenn wir uns vor der Schönheit verneigen.
Doch die Natur hat ihren eigenen Sount, -
In der Stille, in meinen Herzen werden sie laut.
 
Manchmal denke ich die Erde ist verloren.
Alle Mahnungen stoßen auf taube Ohren.
Maßlosigkeit hat die Menschheit befallen.
An dem Zuviel finden die Menschen gefallen
 
Des alles oder nichts, dominiert unser Denken.
Wir müssen uns ändern, - in andere Bahnen lenken!
                                                                       *
                                   12.06.2021 E Storie

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