Jürgen Wagner

Tiere & Menschen


Die Tiere seh'n, bewundern wir,

den Leu, den Adler und den Stier

Auf Tiere sehen wir hernieder,

sogar auf Raben und auf Biber

 

Vor Tieren wird uns oftmals bange

vor'm Bär, vor'm Wolf, vor Spinne, Schlange

Und manches Tier wird heiß geliebt,

besonders, wenn es singt und fliegt

 

Die Tiere, ja die brauchen wir,

doch nicht für uns're Macht und Gier

Sie können ihre Kraft uns geben -

wenn wir sie achten - und ihr Leben

 

Ein jedes Huhn muss etwas picken

Kein Schwein soll sich im Stalle drücken

Die Kühe brauchen Kälber, Weide -

Oh helft den Tier'n in ihrem Leide!

 

Nicht jedes Tier liebt man als Gabe:

das Krokodil, die Bremse, Schabe

Doch manches scheint uns klug und weise:

die Eule und auch die Ameise

 

So manches Tier hat man gezähmt

und ihre wilde Kraft gelähmt

Doch kann man miteinander leben,

sich gegenseitig vieles geben

 

Der Hund, der ist uns treu ergeben

Die Katze hebt ein jedes Leben

Und reitet man auf einem Pferd,

fühlt man sich hoch und unbeschwert

 

Ein Vorurteil macht manchmal Angst:

ob faul der Esel, dumm die Gans?

Das Tier, das dient uns gern als Spiegel,

der Fuchs, die Gans, der Has' und Igel

 

Die Tiere müssen uns nicht lieben

Wir sollten schau'n auf ihren Frieden,

auf ihren Raum und ihr Bedürfnis

Dann heilt ein inneres Zerwürfnis

 

Sind über's Tier wir nicht hinaus,

sei's Affe, Schwein oder die Maus?

Oh Mensch, für wen du dich wohl hältst?

Das Tier bist du noch immer selbst!

Bild: Pixabay

 

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