Robert Nyffenegger

Abschied

Wo See und Himmel sich berühren,
ist Einstieg in die Ewigkeit.
Dort öffnen sich die Himmelstüren
zur allerletzten Herrlichkeit.
Dorthin soll mich mein Schifflein führen.
 
Die Segel setzen, Abschied winken.
Die letzten Tränen rinnen.
Die Sonne glühend rot am Sinken.
Das Boot es rauscht von hinnen.
Den ersten kühlen Whisky trinken.
 
Die Nacht, sie bricht jetzt rasch herein.
Der Nordstern weist das Ziel.
Daheim, das ist so fern, ganz klein.
Es gurgelt unterm Kiel.
Es leuchtet hell des Mondes Schein.
 
Ein Delphin spielt flink mit dem Boot.
Die Möwe kehrt nach Hause.
Verzehr noch rasch mein Abendbrot.
Und geh jetzt in die Klause.
Es fällt die Welt nicht aus dem Lot.
 
Der neue Tag bricht sachte an.
Die ersten Sonnenstrahlen.
Verflogen ist der nächtlich Bann.
Auf See soll man nicht prahlen!
Das Ziel erreicht? Fragt sich bloss wann?
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.06.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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