Ingrid Baumgart-Fütterer

Selbstinszenierung als Opfer

Er ist in eine Abwärtsspirale geraten,
die ihn immer tiefer hinabzieht,
mitten hinein in den seelischen Sumpf,
wo er - innerlich blockiert- feststeckt.
und den Geistern der Vergangenheit,
die Jagd auf ihn machen, ausgeliefert ist.

Todesangst bemächtigt sich seiner,
schlägt ihre Klauen tief in seine Seele,
wie von Furien gehetzt sucht er das Weite
und dreht sich dabei doch nur im Kreis -
er kann sich nicht selbst entkommen,
schreit sich die Seele aus dem Leib.

Verzweifelt irrt er in der Nacht umher,
die innere Unruhe raubt ihm den Schlaf,
unentwegt stößt er Verwünschungen aus
und steigert sich in eine Wut hinein,
schimpft haltlos über Gott und die Welt,
schaurig klingt sein Heulen und Wehklagen.

Unbeherrschbare Tobsuchtsanfälle
bringen ihn schier um den Verstand,
er rastet aus, gebärdet sich wie wild,
gibt animalische Schreie von sich
die heisere Stimme überschlägt sich,
wie von Sinnen greift er zum Messer
und rammt es sich in seine Brust.

- Jetzt ist alles zu spät! -

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ingrid Baumgart-Fütterer).
Der Beitrag wurde von Ingrid Baumgart-Fütterer auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.06.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Die Autorin:

  • Autorensteckbrief
  • i.treegardent-online.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)
  • 1 Leserinnen/Leser folgen Ingrid Baumgart-Fütterer

  Ingrid Baumgart-Fütterer als Lieblingsautorin markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Darf es noch etwas weniger sein? von Thomas M. Kupfer



In diesem Buch werden einige grundlegende Fragen geklärt, die sich ganz von selbst beim Lesen ergeben werden. Welche Fragen? Im Laufe der Zeit ist bei dem einen oder anderen vor lauter Alltagsstress die eigentliche Form des menschlichen Daseins in der Tiefe versunken. Ursache dafür ist einerseits das kleinere oder größere Missverständnis, dass man so viele Verpflichtungen in seinem Leben eingegangen ist und man deswegen annehmen könnte, man hätte keine Zeit mehr, um zu seiner inneren Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Andererseits führen alltägliche Zusammenhänge dazu, die Bedeutung vom Leben und Wirken als eher gering anzusehen. Zweifellos spiegeln sich Ihr Leben und Ihre gegenwärtigen Interessen im Hier und Heute wider, aber ist das schon alles? Ist das das wirkliche Leben? Man macht tagaus, tagein seinen Job. Man geht ins Bett, man steht wieder auf. Man hat vielleicht am Wochenende frei (sehr schön das Ganze), aber wo sind der Mut, die Weisheit und die Einsicht geblieben, die Ihnen Begegnungen mit Harmonie, Glück und innere Zufriedenheit bescheren können? Im Kern der Sache kreisen alle Überlegungen um die Frage, in welchem Zustand sich das eigene Leben heute befindet. Wie kann man etwas daran ändern? Wie kann man sich einen neuen Platz in seinem Leben einräumen, einen lebenswerten Platz?

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Wut" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Ingrid Baumgart-Fütterer

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Aber, aber, das geziemt sich nicht! von Ingrid Baumgart-Fütterer (Beziehungen)
WUT von Christine Wolny (Wut)
was ich noch fragen wollte... von Bea Busch (Nachdenkliches)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen