Jürgen Jost

Bahnwahn

Bahnwahn

Vor fünfzig Jahren warb die Bahn,
dass sie bei jedem Wetter kam.
Doch heute herrscht das Chaos pur,
verwaltet sie den Mangel nur.

Signal gestört, die Tür defekt,
dazu die Klimaeinheit leckt.
In Wolfsburg wird der Halt verpasst,
kein Respekt mehr vor dem Gast.

Die Wagenreihung heut' verkehrt,
wann fährt der Kunde unbeschwert?
zu spät, noch später, gar nicht mehr,
der Frust sitzt tief, verärgert sehr.

Der Bahnsteig voll, die Menschen frieren,
wollen keine Zeit verlieren.
Da tönt es aus der Box heraus,
der ICE fällt heute aus.

Klimawandel hin und her,
dem Bürger fällt der Umstieg schwer.
Besserung ist nicht zu sehen
und die Jahre, sie vergehen.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.06.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

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