Klaus Lutz

Der Teddybär

 

Der Teddybär


Ich lebe nur für meine Interessen.
Ich lebe nur für meine Erfolge.
Ich lebe nur für meine Ziele.
Ich lebe nur für meine Siege.
Das andere Leben stört mich nicht!


Ich lebe nur für meine Freuden
Ich lebe nur für meine Gefühle.
Ich lebe nur für meine Feste
Ich lebe nur für meine Liebe
Die andere Welt stört mich nicht!


Ich lebe nur für meine Wahrheit.
Ich lebe nur für meine Kunst.
Ich lebe nur für meine Freiheit.
Ich lebe nur für meine Ruhe.
Der andere Kosmos stört mich nicht!


Und ich bin wie alle Clowns.
Und ich bin wie alle Träumer.
Und ich bin wie alle Komiker.
Und ich bin wie alle Kasper.
Ein Teddybär, blind für das Schöne!


(C)Klaus Lutz

Reichtum

Der Mensch erinnert mich, mehr und mehr, an einen Teddybär.
Die einzige Freiheit die er wählt ist auf dem Sofa zu sitzen.
Gemütlich und gedankenlos in der Ecke. Er will nicht mehr
vom Leben. Er hat lange gebraucht bis er zum Teddybär wurde.
Wieder ein Mensch zu werden, schreckt ihn ab. Sich behaupten
und etwas aus dem Leben zu machen. Sich das Leben zu
nehmen das ihm zusteht. Sich das Wissen anzueignen das
Ihm weiter hilft. Das ist ein zu ödes Engagement, für Ihn. Das
sieht er als Verschwendung seiner Zeit an. Dass, für sein
Denken keinen Sinn ergibt. Da er nicht das bessere und andere
Leben will. Da er nicht sieht, das er nur so etwas Glück findet.
Das er nur so auch dem Leben etwas geben kann. Das er nur
so als Mensch ernst genommen wird. Das Ihm nur so etwas
von Wert bleibt. Für das jeder Tag lohnt. Mit all seinem Ärger,
den er gibt. Das er als Teddybär, irgendwann, in der Mülltonne
landet, bemerkt er zu spät. Erst dann, weiß er was es heißt
ein Mensch zu sein. Und mit der Energie seine Zeit zu bestreiten,
die Sieger formt, Die ständig für die Freiheit eintreten. Und
denen die Welt alles Schöne zeigt. Den Reichtum, der mehr ist
als jeder Schatz. So sehe ich das!

(C)Klaus Lutz
Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

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