Hanns Seydel

DIE WELTMEERE


Der Ozeane gibt es ihrer sieben,
Faszination sie lösen dauernd aus.
Nachwirkung ist hinterher verblieben,
die Touristen nehm` sie mit ins heimsche Haus.
Wer eins der Weltmeer` sieht,
bei Dem die Sehnsucht nie vergeht.
Denn einzigartig ist der Anblick,
er bereitet herrlich innres Glück.

Es beeindruckt der Atlantik
und ebenso der ausgedehnt` Pazifik.
Herrlich auch sind weiter Indik,
der Golf von Mexiko und die Karibik.
Das europäisch` Mittelmeer ist schön,
der Tourist wird von der Aura dort verwöhn`.
Das Nordpolarmeer und die Adria
erfreun die Leut` das ganze Jah`.

Alle brausend` Schiffe fahren sicher
durch des Wasserstrudels sprudelnd` Trichter.
Am Passagierschiff freuen sich die Gäste,
des Meeres Anblick ist für sie das Beste.
Und das Frachtschiff bringt ohn` Unterbrechen
die Fracht zum weit entfernten Ziel.
Den Kapitän kann nichts erschrecken,
das Meer begeistert ihn stets viel.

Gefährlich ists, in jenen Meern zu schwimmen,
denn das Unheil, es kann dort beginnen
So mancher Schwimmer schwimmt zu weit,
Flut und Tod hab` ihre schlimme Zeit.
Der Schwimmer ist grauenhaft ertrunken,
doch die Erinnerung an ihn ist nicht versunken.
Tosend tobend, Todesnähe trägt
der Meere Flut, die Ruhe nicht verträgt.

Gewaltig ist der Meere Weite,
denn sie übertrifft der Böden Breite.
Riesig ist das Panorama,
eine Aura, wie man sie sehr selten sah.
Die Ruhe ist den Meeren fremd,
Kräfte wüten auf ihrm weit` Geländ`.
Denn unberechenbar und vage
sind die Meere alle Tage.

Und man vergesse nie der Meere Tiere,
denn die sind derer äußerst viele.
Delphin und Hai, aus der Tiefe kommen hoch,
verlassen haben sie ihr dunkles Loch.
Zur Meeresoberfläche drängts sie hin,
des Triebes Kraft bei ihn` ist innendrin.
Die Nesseltiere sind tief unten,
beweg` sich selten alle Stunden.

Schön ästhetisch ist die Qualle,
in ihrer Nähe wohnet die Koralle.
Das Seepferdchen ist herrlich tänzelnd,
sich am Wasser inniglich erfreuend.
Doch die Seeschlang` ist nicht freundlich,
den andren Tiern begnet sie stets feindlich.
Der Meerestiere andre sind erschrock`,
das Gebarn bewirkt bei ihn` ein` Schock.

Die Weltmeer` hab` sehr viele Tücken,
ihre Wechsel, die sind nicht zu unterschätzen.
Zwar, im Endeffekt sie könn` beglücken,
doch im Unglück, da ist nichts zu retten.
Denn bei einer rasend riesgen Flut,
da zeigt sich Meeres wuchtge Wut.
Schwimmer und Schiffe sind gefährdet,
so mancher Übermütge, im Meere ist beerdigt.

Abgrundtief ist Meeres schlimmer Schlund,
der sich auftut wie der Hölle böser Mund.
Denn auf Schiffen wie der mächtigen Titanic,
die gegen Eisberg konnte nicht bestehn,
ausgelöst wird größte Riesenpanik
und grausam wartet krass das Untergehn.
Und unheimlich, tosend tobend, düster dröhnend
ist die größte Flut wie Stürme stöhnend.

Doch angeboten, heiß ersehnt sind Fahrten,
an Bord sind alle gut` Gefährten,
die den Alltag gern und ausnahmsweis` entbehren
und lassen sich zu der Freude Glück hin führen.
Am weiten Strand der Ozeane,
da liegt und sitzt man immer gerne.
Entspannung ist dort angesagt,
aller sonstger Trubel ist vertagt !!




( E N D E )
Hanns SEYDEL, 03.07.2021 - 09.07.2021
( Werk 276 )


 

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