Adalbert Nagele

Liebesfeuer

 

Ein Liebesfeuer, das ist schön,
man kann verliebt durchs Leben gehn;
so mancher dafür ab sich rackert,
bei ihm bloß nur ein Funzel flackert.

Dem Einen fällt es in den Schoß, 
da ist das Liebesfeuer groß;
beim Andern brennt es unaufhörlich,
ihm wird das Feuer nie gefährlich.

Das Feuer ist oft schnell entfacht,
die Liebe aus den Herzen lacht;
und wenn die Herzen richtig brennen,
da möchte man sich niemals trennen.

Wenn Funken erst mal kräftig sprühn,
fängt plötzlich an ein Herz zu glühn;
doch ohne Zündstoff gibts kein Brennen,
da kann man sehr schnell sich verrennen.

Im Mai ist es besonders arg,
da brennt das  Feuer ziemlich stark;
ein jeder möchte nur noch lieben,
wenn Triebe über einen siegen.

Im Sommer glost das Feuer noch,
das brennt dir schnell ins Herz ein Loch;
im Herbst wird dir bald ungeheuer,
da brennt nur mehr ein Abschiedsfeuer.

Im Winter geht das Feuer aus,
ein kaltes Herz wird nun daraus,
dem Liebesfeuer ist nicht zwider,
im Frühjahr lodert es ja wieder.


© Adalbert Nagele

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Adalbert Nagele).
Der Beitrag wurde von Adalbert Nagele auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.07.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

  • Autorensteckbrief
  • bertlnagelegmail.com (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)
  • 8 Leserinnen/Leser folgen Adalbert Nagele

  Adalbert Nagele als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Gedankenströme: Geschichten und Erinnerungen - zum Nachdenken und Innehalten von Heinz Werner



Kennen wir Heimat, was bedeutet dieser Begriff für moderne Nomaden und Kosmopoliten? Wo und was ist Heimat genau?
Haben wir nicht alle schon Zeichen übersehen oder falsch gedeutet, sind wir in der Lage, uns in hektischen Zeiten fallenzulassen, deuten wir Gesichter richtig? Vermutlich lächeln wir noch heute über bestimmte Begegnungen auf Reisen irgendwo auf der Welt, oder sie beschäftigen uns noch immer. Reisen bildet nicht nur, jede Reise prägt uns, öffnet den Blick für andere Menschen, Kulturen und ihre ganz eigenen Herausforderungen.
Gedankenströme beschreibt genau solche Momente – mal länger, mal ganz kurz – die uns zum Nachdenken zwingen und uns innehalten lassen. Es geht um Besinnliches und um Augenblicke, die jeder von uns kennt.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (10)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Lebensfreude" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Adalbert Nagele

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Die Zimmer Begonia von Adalbert Nagele (Lebensermunterung)
Freude von Margit Farwig (Lebensfreude)
Töne in Blau von Margit Farwig (Besinnliches)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen