Christine Schiemann

Sommerbrise

Es weht ein leichter Sommerwind durch mein Haar
Und ich denke daran, wie schön es war.

Früh morgens aus dem Bett zu huschen,
während andere sich unter die Decke kuscheln.
Wir hörten, wie die Vögel sangen,
und zwangen uns den Hügel hinauf.

Leicht wehte der Wind,
man hörte ihn fast blind.
Da sahen wir das Wunder:
ganz klein und fein
saß er da,
wartete auf den Sonnenschein.

Während wir da wartend saßen,
und die Zeit vergaßen,
wärmte sich der Schmetterling.

Dann sahst du mich an,
mit diesem Blick im Gesicht,
deine Augen wie ein Gedicht.
Zogst mich näher an dich ran.
Gabst mir einen sehnlichsten Kuss
mit dem vollsten Genuss.

In diesem Moment stand die Zeit still,
als wäre es wieder April.
Als wir den Schmetterling vergaßen
und die Zeit, solchermaßen,
da öffnete er seine Flügel,
dort auf jenem Hügel.

Wie ein Wunder kommt es mir vor,
und ich hör noch sein letztes Flattern,
in meinem Ohr.
In meinem Herz, hör ich den Widerhall
und ich merk´ wie ich dir wieder verfall.


 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.07.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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