Lutz S.

Erwartungen

1. Warum muss das gerade ihr auch noch passieren,
muss sie den liebsten Menschen denn verlier'n?
Erst gestern sagten Freunde ihr ade; das tat schon weh.
Dann zog Fred fort und sagte ihr kein Wort.

2. Nun sitzt sie da zu Haus’ und weiß, die Freundschaft ist längst aus.
Noch wartet sie; doch Fred,  ihr Freund bleibt stur.
Kein Brief, kein Gruß, kein Blumenstrauß. Nie mehr ein Wiedersehen!
Wird sie es denn jemals versteh'n, was Fred bewog zu gehen?

/: Wie lange noch wird’s wehtun, wie lange nimmt sie’s ernst?

Wer garantiert ihr morgen denn eine neue Chance? :/
 

3. Manchmal geht sie in die Stadt, kauft irgend etwas ein.
Sie hat es satt allein zu sein und merkt doch, dass sie ‚flieht’.. .
Sie sehnt sich nach Zufriedenheit und findet die so nie.
Die Suche ist sie fast schon leid. - Ob bald etwas geschieht?


4. Um alles in der Welt, wieso hat sie das nicht kapiert?
Der Fred hat lange nur mit ihr gespielt.
Und als sie dann ganz unten war, da half kaum guter Rat.
Trotzdem war es noch nicht zu spät, sich noch mal umzudreh’n.

 

/: Nicht lange mehr wird’s wehtun, nicht lang’ mehr nimmt sie’s ernst.
Wer weiß, vielleicht kriegt sie schon bald eine neue Chance?


©  LS

Früherer Text, z T. Entwurf Lutz S., Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.07.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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