Georges Ettlin

Wo mondbeschimmert Seelenwandrer dunkelseelig flüstern

Wo nun dem Kirchlein leis`das Blau vom Himmel läutet
und wirr entschläft der Städtemenschen Sinn
wo sich das grüne Schlänglein unter Büschen häutet
im süssen Waldgesang ich lange lauschend bin !

Wo zuckern gelbe Monde uns aus Nächten triefen
der rote Mohn sich Tags zum blauen Himmel spuckt
dort ist`s als ob die wunderlichen Schatten schliefen
weil irre nun der Wandrer aus dem Grünen guckt :

Ein stilles Schweigen ruht im leeren Kopfe
das geisterhaft wie Dunsthauch ihn umkränzt
am Zweige hängend rauscht das Haar vom Schopfe
weil nun des Wandrers Glatze schwitzend schon ihm glänzt !

Im Licht der Sterne glitzern diamantengleich und glückstraumtrunken
im Glanzgefunkel blaue Frösche himmelsseelig, mondbeschimmert
Im Schauernachtsgeflüster, dem Lichtmond nah... auch Unken:
Sie lieben, hüpfen, weil der goldne Sternenstaub am Rücken glimmert !

***
c/G.E.

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