Katrin Meyer

Die Stadt

Alles eng, alles laut, die Stadt ist völlig zugebaut.
Schlaglöcher und rote Ampeln, mir auf meinen Nerven trampeln.
Baustellen und Lichtermeer, blinken kann auch keiner mehr!
Da ein Fahhrad ohne Licht, LKW´s versperr´n die Sicht.
Fahren, bremsen, hupen, fluchen, wer bekommt den größten Kuchen?
Menschen reden nur von sich, hetzen, drängeln, ICH - ICH - ICH!
Hundehaufen, Rollatoren, laut dröhnende Sportmotoren -
Industrie - und Auspuffgase quälen sich in meine Nase,
Müll macht sich in Hecken breit, der Weg zum Eimer ist zu weit.
Regen trommelt auf die Straße, nächste rote Ampelphase.


Der Puls, er rast, der Atem schwer, zäh fließender Stadtverkehr.
Will hier einfach nur noch weg, komme aber nicht vom Fleck!
Stehe wieder mal im Stau, und mir wird´s im Magen flau.
Sehne mich nach weitem Land, Freiheit, Wiesen, Meeresstrand.
Doch morgen stehe ich hier wieder, im Radio stets die gleichen Lieder.
Routine macht die Seele taub. Die Stadt bleibt eng und grau und laut.

Katrin Meyer

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Alex lebt nach dem Motto „all you can feel”. Nach einem Zusammenbruch erholt sie sich in den Berchtesgadener Alpen und erfährt in einem Workshop zum Thema Hochsensibilität, dass es noch andere Menschen gibt, die nach dieser Devise leben. Erleichtert über diese Erkenntnis beginnt sie, ihre Vergangenheit völlig neu zu bewerten und beabsichtigt, in Zukunft ihre eigenen Regeln aufzustellen. Aber Veränderungen sind für Hochsensible gar nicht so leicht umzusetzen. Erst recht nicht, wenn wenigstens die Beziehung ein sicherer Hafen zu sein scheint. Doch dann begegnet Alex dem Fotografen Quirin und plötzlich ist gar nichts mehr sicher.

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