Dieter Kamensek

Regierungsformen

Die Monarchie, des Königs neue Kleider,
ständig gab es da im Adel Neider,
zumal die Herrschaft erblich war,
und deshalb auch groß war die Schar,
die König werden wollten,
und viele Kriege dies bewirken sollten.
Bezahlt mit Hab, Gut und Leben haben stets die kleinen Leute,
wie es damals war, so ist es auch noch heute.

Aristokratie, der Adel regiert und befiehlt,
er damit sich lange am Ruder hielt.
Die Ämter erblich und von Dauer,
knechteten Sie gerne Bürger und auch Bauer,
Teilweise voller Größenwahn,
aber was geht das dem Volke an?
Bezahlt mit Hab, Gut und Leben haben stets die kleinen Leute,
wie es damals war, so ist es auch noch heute.

Oligarchie, die Herrschaft von Wenigen über Viele,
hat letztendlich auch nur eins zum Ziele,
dass die wenigen schalten und walten wie es Ihnen gefällt,
und horten neben vielen Schätzen auch noch Geld.
Alles hört auf Ihre Weisungen, ihre Befehle, Ihr Wort,
und machst Du es nicht, bist Du gleich fort.
Bezahlt mit Hab, Gut und Leben haben stets die kleinen Leute,
wie es damals war, so ist es auch noch heute.

Theokratie, die Gottesherrschaft hier auf Erden,
doch kann daraus, nur eine Herrschaft von religiösen Führern werden,
und die ist sehr heikel in der Auslegung der Theologischen Fragen,
darum muss der sündige Mensch auch einiges ertragen.
Zu Ehren des Gottes, mit welchem Namen auch immer,
wird die Regierung sehr hart, und immer schlimmer.
Weil das Volk aus unvollkommenen Menschen besteht,
doch niemand Ihnen dieses zugesteht.
Bezahlt mit Hab, Gut und Leben haben stets die kleinen Leute,
wie es damals war, so ist es auch noch heute.


Diktatur, mit Gewalt zur Macht, ganz allein,
dass muss doch der Himmel für die Irren sein.
Jede Weisung des Diktators, bewusst oder unbedacht,
sofort wird alles genauso gemacht,
egal ob es richtig oder falsch es ist,
keiner die Macht des Diktators vergisst.
Bezahlt mit Hab, Gut und Leben haben stets die kleinen Leute,
wie es damals war, so ist es auch noch heute.


Demokratie, so wird gern gesagt und referiert,,
sei die Herrschaft des einfachen Volkes, ungeniert.
Viele Parteien mit vielen Funktionären,
die alle gern am Regieren wären.
Man gibt seine Stimme einer Partei,
weil sie nach Ansicht des Wählers die Beste sei.
Doch Bündnisse hier, und Posten dort,
schon sind alle Vorsätze und Ziele fort.
Es ist für die Politiker auch nicht wichtig,
denn die Partei liegt immer richtig.
Statt eines Despoten und Tyrannen an der Spitze,
wärmen nun viele die vorderen Sitze.
Die indirekte Demokratie entmündigt den Wähler,
so ist er nur mehr eine mögliche Stimme, ein Zähler.
Bezahlt mit Hab, Gut und Leben haben stets die kleinen Leute,
wie es damals war, so ist es auch noch heute.


Es gibt aber auch eine Demokratie, die direkte, genannt,
welche die Menschen mit den Parteien wirklich verband.
Hier entscheidet das einfache Volk über den gemeinsamen Weg,
mal ist es gerade, mal kurvig und auch mal schräg,
So ist es das Volk, dass selbst seinen Weg bestimmt,
und niemand Ihnen die Entscheidung abnimmt.


Letztendlich ist es nicht wichtig wer uns leitet,
wie man als Volk durch die Zeiten schreitet,
weil mir gerade kommt ein Spruch in den Sinn,
und der stimmt sicher, und führt uns auch zur Wahrheit hin.
„Das Volk bekommt die Regierung die es verdient“ so soll es sein,
politisieren wir weiter am Stammtisch, mit Schnaps und Wein;

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