Ingrid Baumgart-Fütterer

Eine Eloge auf alle Dichter

-die nicht zu tief ins Glas schauen-

Im Wein -so sagt der Volksmund -die Wahrheit liegt,
er Schluck für Schluck alle Hemmungen besiegt
der kritische Verstand, der beiseite rückt,
schafft Raum für das, was Dichter wirklich bedrückt.

Stellt der Verstand ihnen nicht länger ein Bein
geht,s Schreiben von Gedichten fast von allein,
die entkrampften Finger den Stift so führen,
dass er Worte zu Papier bringt, die berühren.

Gefühle mehr und mehr zur Sprache kommen,
wenn Dichter sind weinselig, leicht benommen,
angeheitert und nur ein wenig beschwipst,
denn dann ist die Sache so gut wie geritzt.

Die edlen Tröpfchen sind nicht zu verachten,
man muss einzig das Maßhalten beachten -
Weingenuss in Maßen fördert den Sprachfluss,
für ernsthafte Dichter nahezu ein Muss.

Weltweit ein Prosit auf all jene Dichter,
die in ihrem Geiste entzünden Lichter,
sobald Wein sie auf andre Gedanken bringt
- der nächste Schreiberfolg ihnen schon bald winkt -

Zu diesem Gedicht wurde ich inspiriert durch das Gedicht "Vom Dichterlehrling zum Meisterdichter" (Adalbert Nagele)

Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ingrid Baumgart-Fütterer).
Der Beitrag wurde von Ingrid Baumgart-Fütterer auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.08.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Die Autorin:

  • Autorensteckbrief
  • i.treegardent-online.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)
  • 2 Leserinnen/Leser folgen Ingrid Baumgart-Fütterer

  Ingrid Baumgart-Fütterer als Lieblingsautorin markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Wir Kinder aus dem JWH von Annett Reinboth



Mein Buch "Wir Kinder aus dem JWH", erzählt von meinen ersten 18 Lebensjahren. Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen. Mein Elternhaus war ein kaputtes und krankes dazu.
Es war nur eine Frage der Zeit bis ich in einen JWH eingewiesen wurde. Viele glaubten damals das so ein Jugendwerkhof für Verbrecher sei. In meinem Buch geht es nicht darum, das ich nach dem Mitleid der Menschen schreie. Ich stelle nur in Frage, ob das was man uns damals angetan hat noch in einem gesunden Maße gerechtfertigt werden kann...

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (5)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Absurd" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Ingrid Baumgart-Fütterer

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Stellenstreichungen von Ingrid Baumgart-Fütterer (Elfchen)
Auf der Dauerbaustelle von Uwe Walter (Absurd)
Zwei-Gesang von Edeltrud Wisser (Romantisches / Romantik)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen