Marlene Remen

DER STREUNER

Seit vielen Jahren sah man ihn, bei uns, in allen Gärten.
Woher er kam, war nicht bekannt, er hat es nie verraten.

Sein Fell war glatt und schwarz dazu, hatte weiße Socken an.
Er war verwegen, kampferprobt, mit jedem Katermann.

Gestreichelt werden wollt er nicht, dann wurd er rabiat.
So Mancher hats zu spüren bekommen, sein Kratzen weh doch tat.

Wo er in Nächten schlafen ging, hat Niemand je erfahren.
Die Runde machte er überall, die ihm zu Fressen gaben.

In diesem Jahr jedoch, kam er nicht so oft wie früher.
Oft blieb er Tagelang dann weg, sein Leben wurde trüber.

Als ich vor nun vier Wochen schon, ihn zu Gesicht bekam.
Bot sich mir dann ein Bild des Jammers dann, er abgemagert war.

Zu Fressen gab ich ihm sogleich, ein wenig Milch dazu.
Er nahm es auch sehr gerne an, doch bleiben wollt er nicht.

Die letzten Tage wohl seines Lebens, er auf unsrem Hof verbracht.
Nun ist er fort, weiß nicht wohin, er hat es nun geschafft.

Leb wohl, du kleiner Streuner du, geh ins Regenbogenland.
Hab dort ein ewig Wohlergehen und eine dich liebend Hand.




 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.08.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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