Anna Wolf

Der Ausweg

Ich irre vor mich hin, wie ein verängstigter Wildvogel, der nicht weiß, wohin.

Ich sehe es so nah und doch ist es so fern, wie am Himmelszelt der Stern.

Wer sagt mir, ob es richtig ist oder nicht, wer bringt alles endlich ins Gleichgewicht.

 

Was passiert, wenn ich es tu und lasse ich es doch lieber in Ruh?

Man soll es doch endlich sehen, ich will sein hier, mittendrin im Geschehen.

Dennoch weiß ich, so wird es nie zustande gehen, schließlich bleibe ich immer im Hintergrund stehen.

Vielleicht ist es auch besser so, denn es ruft möglicherweise Unwohlsein hervor.

 

Wie soll man sich nur entscheiden, ohne diesen Schmerz zu erleiden?

Manchmal hofft man einfach darauf, dass das Schicksal es regelt, mit Glück obendrauf.

Doch kann man drauf zählen oder muss man letztendlich doch irgendwas wählen?

 

Die Frage ist nun, was soll man machen, um ein helles Licht zu entfachen?

Sagt man jetzt ja, oder nein, oder sollte es einem absolut gleichgültig sein?

Muss man sich überhaupt entscheiden oder kann man ausnahmsweise einfach nur so verweilen -

Ohne sich den Kopf zerbrechen zu müssen, sicher im Leben stehen zu können, mit beiden Füßen.

 

Ich weiß, wo ich hinwill.

Ich weiß, was ich tue. Dabei gebe ich mir immer viel Mühe.

Auch wenn es am Ende nicht reicht und ich schlussendlich merke, es war nicht so leicht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.08.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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