Karsten Herrmann

Monas Meerjungfrau-Traum



Die Sonne sank hinab ins Meer

Wind streichelte letztes Flammenrot

Mona umgarnte mystisches Flair

Und es roch nach Algen und Tod

 

Verendetem Fisch im Wellenschaum

Begleiterscheinung vom gestrigen Sturm

Sie vernahm kribbeln, wie in ihrem Traum

Dazu den nebulös wirkenden Leuchtturm

 

Der schleierhaft über Klippen schwebte

Uralt schön, stattlich Zeiten-geplagt

Mona war froh, dass sie noch lebte

Denn sie wurde von Walfängern gejagt

 

Skrupellose, auf die sie schon öfters traf

Aus aller Herrenländer, Stand und Gosse

Vom Piraten, Fischer, bis zum Graf

Mord-gierend, nach Schuppen-güldner Flosse

 

Welche Mona immer schneller machte

Ihren Harpunen trotzte, Jahrhundertelang

Ein Meerjungfrauen-Traum in ihr wachte

Indem für sie ein neues Leben begann

 

Und sie spürte wie der Wind zu ihr sang

Hauchend süß, ihre feuchte Haut vibrierte

Der uralte Inselleuchtturm sprang an

Monas Schuppengold elektrisierte

 

Leuchtend, so wie auch Tausende Quallen

Ein angestrahlter Mond tropfte tränend ins Meer

Mona lächelte, fand an ihren Beinen gefallen

All ihr Gold mochte sie nun nie mehr

 

Und, am jetzt prunken Leuchtturm. Er

- Unser Schiff ist bestellt, holde Auserwählte -

Lächelnde Küsse im mystischen Flair

Ja, da war es

Was in Monas Meerjungfrau-Traum fehlte

Ein Liebes-Happy-End von ewiger Gewähr

 

 

 

 

 

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