Thomas-Otto Heiden

Der Sommer der keiner war





Der Sommer der keiner war 


Dreizehn Jahre alt, 
die Jugend im Gesicht, 
Flausen und Träume im Kopf. 
So stand er schließlich, 
wieder auf der Straße. 

Der Arzt, bei dem er gerade war, 
ließ alle seine Träume die er hatte, 
mit einem warmen Händedruck, 
zu Nichte werden. 

Jetzt hatte er seine Diagnose. 
Zerbrochen und weit weg von allem, 
setzte er sein süßestes Lächel auf, 
damit niemand seine Traurigkeit sah. 
Vögel sangen ihre Lieder,
Schmetterlinge flogen vorbei. 

Ein junges hübsches Mädchen, 
das kam ihm entgegen lächelte ihn an.
Ihr Parfüm das sie umgab, war wunderbar. 

So schlenderte er durch die Straßen seiner Stadt, 
kaufte sich ein Schokoladeneis mit Sahne, 
in seiner Lieblings-Eisdiele, 
und ging dann Heim. 

Zu Hause an gekommen,  
schrieb er einen Abschiedsbrief,  
nahm das Jagdgewehr seines Vatersaus dem Schrank,
und lud es durch.  
Dann steckte er sich den Lauf in den Mund und drückte ab. 

Der Sommer der Keiner war, war vorbei. 





Thomas-Otto Heiden 

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