Klaus Lutz

Archäologie

Archäologie


Ein Kieselstein. Mit nur einer Farbe. Der
Farbe blau. Ein Glücksfall der Archäologie.
Ein Kieselstein mit der Farbe blau. Das ist
die Seltenheit. Ein Novum in der Archäologie.
Nicht von dieser Welt. Ein blauer Kieselstein.
Ein blauer Schatz. Das: "Sesam öffne Dich!"

der Archäologie!

Ich habe einfach nur einen Löffel

genommen. Und dann im Garten gegraben.
Mit absoluter Vorsicht. Ganz, mit Gefühl,
in das Erdreich hinein. Und da war er der
Kieselstein. Mit der Farbe blau. Ein tiefes
blau voller Seele. Ein blauer Kieselstein mit

Herz! In der grauen Welt der Kieselsteine!

Ich habe sofort den Kieselstein gereinigt.
Mit der Lupe die Farbe überprüft. Und die
Farbe war nur blau. Ein wahres Drachenblau.

Ein Kieselstein nicht von dieser Welt. Das
sagt die Literatur. Blaue Kieselsteine finden

sich nur an bestimmten Orten. An Orten
mit einem reinem Karma! Wie in einem
Garten!


Die Literatur sagt. Diese Kieselsteine sind

der Beweis von Außerirdischen. Wo blaue
Kieselsteine sind. Da sind sie mit ihren Ufos
gelandet. Und mit den Ufos gestartet. Da
habe ich wieder den Löffel genommen. Und
dann weiter in die Erde gegraben. Mit

Neugier. Und dem Herz des Archäologen!

Dann war das Wunder perfekt. Nach einer
Stunde mit dem Löffel. Dann ein Gegenstand
aus Metall. Mit dem Aussehen von einer

Schaufel. Ein Werkzeug aus dem Ufo Bahnhof.
Mit dieser Schaufel sind sie verbaut worden.
Im Garten. Die wertvollen blauen Kieselsteine.
Für den Alien Bahnhof!


Dann habe ich den Garten verlassen. Und den

Löffel zur Seite gelegt. Habe mich in den
Schaukelstuhl gesetzt. Und den blauen
Kieselstein ins Licht gehalten. Und auch die
Schaufel. Und der Kieselstein hat plötzlich,
zum Garten, geleuchtet. Und die Schaufel

hat zur Grabungsstätte gezeigt!

Dann bin ich wieder in den Garten. Mit dem
Löffel. Habe weiter in die Tiefe gegraben.
Noch einige blaue Kieselsteine gefunden.

Dann stoße ich an eine metallenen Platte.
Klopfe mit dem Löffel an sie. Und dann öffnet
sich eine Falltür. Und eine andere Welt zeigt
sich mir! Klar wie ein geputztes Fenster!


Von nun an schreibe ich mit Vorsicht. Aber

die Wahrheit. Die andere Welt sind
Außerirdische. Freundliche Wesen. Mit
Charme. Nur Frauen. Absolut ehrlich. Echt
sympathisch. Richtig hübsch. Ich rede mit
Ihnen. Über Steaks. Über Kuchen. Über
Speiseeis. Und sie hören mit Neugier zu. Mir,

dem Genießer des Lebens!

Und dann sagen sie es mir: "Schweige über

uns!" Wenn nicht nehmen wir Dich mit. Als
Strafe in unsere Welt. Da gibt es nur Frauen.
Jeden Tag beste Torten. Und Feste. Darum
schreibe ich Euch das. Ich mag Frauen. Ich
mag Torten. Ich mag Feste. Und diese andere

Welt! Auf Wiedersehen!

(C)Klaus Lutz

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.09.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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