Hartmut Wagner

Wie der Milliardär zu seinen Milliarden kommt

Der Eine erbt sie ohne jede Arbeitsplage,

besitzt und mehrt sie bis zum Grabe.

Nach einem Leben in Saus und Braus

mit Segeljacht, Ferrari und Protzehaus

haucht er friedlich sein Leben aus.

 

Irgendein Vorfahre hat die erste Milliarde gemacht,

sich über ihre dummen Spender fast tot gelacht.

Was erzählt er aber der ganzen Welt?

Blut, Schweiß nachts und am Tage im Wald, auf dem Feld!

Arbeit, Arbeit, Arbeit, keine Pause für ganz wenig Geld!

 

Seine Arbeiter schufteten für fünf Euro die Stunde!

Dumpingpreise stachen Lieferanten manch tiefe Wunde!

Käufern seiner Schrottwaren griff er tief ins Portemonnaie!

Das tat vielen Omas und Opas finanziell sehr weh!

Doch sich selbst lobt er als Fleißpelz stets über den Klee!

 

Mit Arbeit verdienst du keine Milliarde in deinem Leben!

Der Milliardär allerdings sagt, er verdankt sie fleißigem Streben!

 

Dem Staat hinterzog er Steuern, wo es eben ging!

Raffte Subventionen für seinen Diamantenring!

Sparte eifrig beim Arbeits- und Gesundheitsschutz!

Stolz berichtet er das beim Golf dem Geschäftsfreund Lutz!

Denn ein Milliardär wirkt stets ohne jeglichen Eigennutz!

 

Ich lege jetzt eine Rechnung vor.

Die zu lesen, raubt einem jeden Humor.

Mit 1426,94 € ist der Stundenlohn gefunden,

um nach 80 Jahren endlich an einer Milliarde € zu gesunden,

bei 80 Jahren Arbeit in jeder der 700800 Lebensstunden!

 

Nach diesem Befund gilt für unser aller Leben:

Milliardäre darf es nicht mehr geben.

Sie sind Ausbeuter oder Erben solcher Leute.

Wir enteignen sie um ihre Diebesbeute.

Damit schaffen wir alle Armen ab, und zwar noch heute!

 

Mit Arbeit verdienst du keine Milliarde in deinem Leben!

Der Milliardär allerdings sagt, er verdankt sie fleißigem Streben!

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