Alex Luder

Spuren auf der Terrasse

Ich sehe überall Spuren von dir, du hast mich nie verlassen,

Aber du bist jetzt seltener hier - auf uns’rer sonnigen Terrasse

Von der aus wir sah’n, von der aus wir schrieben

Wohin wir zweisam fahr’n um die Träume zu fassen

Und das Leben zu lieben

 

Du warst lange fort und ich dachte oft an dich

Ob du glücklich bist am neuen Ort, ob es uns’ren Träumen glich

Die wir einst gemeinsam fanden um die Fügung zu besiegen

Die Freiheit zu umranden - der Preis war schmerzlich,

Als die Träume schlafen gingen

 

Du sitzt am Gewässer und fischst die Bestände klein

Du verstehst das Leben besser - du lebst um nicht allein zu sein

Und um alles zu seh’n, was es noch zu sehen gibt

Um in deine Tiefen zu geh‘n, wo deine Fügung weint

Und deine Wahrheit liegt

 

Und du zehrst mich in Gänze, ich spüre deinen Sog

Aber da ist diese Grenze, hinter der mir ein Fallen droht

In ein Schicksal hinein, dass dir ergeben ist

Aber ich will selbst ein Wesen sein, dass den Tod

Vor lauter Leben vergisst

 

Hinter den Toren von Eden, sind wir in Treue geboren

Wir werden uns wieder begegnen, schon heut oder morgen

Mein Wort werd ich halten, auch wenn ich alleine bleib

Einsam würd ich altern, das hab ich mir geschworen,

Bevor ich von uns’rer Terrasse steig

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.09.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Weil ich das Verschwenderische des Lebens begriffen habe, die Extreme erkannte und über den Weg von einem zum anderen nachzudenken anfing, weil ich verstand wie elend es ist, wußte ich auch, wie schön es ist und weil ich erkannte, wie ernst es auch ist wußte ich auch wie fröhlich es ist.

Und weil ich begriff wie lang und wie kurz der Weg zwischen beiden ist, nahm ich ihn auch wahr und so ist mir heute jeder Schritt es wert eingehalten zu werden, weil hinter jedem Ereignis sich ein anderes verbirgt und sichtbar wird.

Und deshalb schrieb ich diesen Gedichtband.

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