Thomas-Otto Heiden

Fernsehen - Gucken und...





Fernsehen - Gucken und …  





Die Schüssel Chips,  
die steht bereit,  
ein kaltes Bier gleich nebendran.  
Die kuscheligste Kuscheldecke,  
hüllt mich ein,  
ein Feuer lodert im Kamin.  

Die Fernbedienung in die Hand genommen,  
so wie ein Zauberstab,  
fühl ich mich gleich wie Harry Potter.  

Riddikulus sage ich,  
auch wenns der Falsche Zauberspruch,  
und drücke dann den roten Knopf.  
Die Flimmerkiste, sie geht an,  
der Zauberspruch hat funktioniert.  
Schon werden Bilder bunt und greifbar nah,  
mir kurzer Hand ins Hirn serviert.  

Ich zapp durch die Kanäle,  
ich zappe durch die ganze Welt,  
denn meine Glotze ist verbunden,  
mit Streaming - Diensten, und dem Internet.  

Hab ich doch Kabel und auch Satellit,  
verbunden mit dem Internet,  
da geht mir nichts und niemand durch,  
da krieg(e) ich alles mit.  

Die Bild in Bild-Funktion,  
wird schnell noch aktiviert,  
so schau ich drei Programme,  
und das zur gleichen Zeit.  

Das Handy liegt gleich neben mir,  
falls sich noch jemand meld(et),  
dann schalte ich ihn gleich mit in die Glotze,  
das wäre dann das vierte Bild.  

Meine Augen brennen,  
ich staune und ich schau,  
was heute alles geht.  

Denk dann daran wies früher war,  
ganz ohne diese Sachen,  
als ich noch war ein Kind.  

Da gab es drei Kanäle,  
und nicht einmal den ganzen Tag,  
zufrieden waren da die Leute,  
und hatten ihren Spaß.  

Wo führt das hin,  
was heute alles geht,  
wie wird es morgen sein?  

Das Leben wird „Bestimmt“ sein,  
von Konsum und Kuschelweich,  
von Knallharter Realität.  

Denn tobt gerade anderswo ein Krieg,  
dann krieg ich das, auch sofort auch mit. 
Ob ich nun will oder auch nicht.  

So steh(e) ich auf, mach aus die Glotze,  
mach aus auch den Kamin.  
Leg schnell noch kurz zusammen meine Decke.  

Dann geh ich raus in die Natur,  
fahr mit dem Radl durch die Welt,  
seh(e) bunte Bilder, rieche alle Düfte.  

Sogar ganz in 3.D  
So wie es sein soll, 
so wie es mir gefällt.  

Das Handy lass ich brav zu Hause,  
und selbst den Walkman auch.  
Weil ich nicht „Eines“ davon brauch.  

Dann seh ich all die Menschen,  
die heute auch spazieren gehen,  
mit Handy in der Hand,  
Kopfhörer auf und in den Ohren,  
wie sie marschieren durch die Welt.   
Sogar die Kinder von den Eltern,  
mit Handy oder Gameboy ruhig gestellt.  


Die Matrix lebe hoch,  
kann ich da nur noch sagen,  






Thomas-Otto Heiden

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.09.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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