Thomas-Otto Heiden

Der Strand





Der Strand  



Fast ganz verlassen war der Strand,  
an diesem wilden Tage.  
Als schwarze Wolken,  
einander 
über den Himmel schoben.  

Das Meer,  
es türmte hohe Wellen auf,  

sie trugen Strandgut mit sich,  
mit Wucht schlug es am Ufer auf.  

In weiter Ferne sah man Schiffe,  
am Horizont vorüber ziehen.  
Des Leuchtturms Licht,  
zog einen Strich.  

Woher sie kommen, wohin sie wollen,  
ich wünschte sehr,  
es heut zu wissen.  


Die Möwen fliegen kreischend Kreise,  
Kommen sich oft dabei sehr nah,  
ohne jedoch,  
die anderen zu treffen.  

Was mir ein Rätzel war.  

Sie machten Sturzflüge über Wellen,  
verschwanden in so manchem Wellental.  
Dann kamen sie empor gestürmt,  
weil es der Wind so wollte,  
und fielen gleich darauf wieder hinab.  

Ihr Treiben ließ mich staunen,  
da ich nur gehen kann,  
Ich kann nämlich nicht fliegen.  
Doch bin ich froh das ich es kann,  
ein anderer der es nicht kann,  
schaut dann meist sehr betroffen.  

Dann ist es Zeit, ich geh Heim,  
den Schrei der Möwen,  
in meinen Ohren,  
den nehm ich mit.  
Das Rauschen des Meeres,  
das Brausen des Windes.  
Alles nehm ich mit nach Haus.  

Sogar ein wenig Sand in meinen Schuhen,  
und den Hosentaschen.  
Was mich nicht stört.  


Zerzaust sind meine Haare,  
und doch hab ich ein Lächeln im Gesicht.  
Ich schmecke noch das Salz der See,  
auf meinen Lippen,  
als ich schon fast zu Hause bin,  
und weiß genau,  
ich gehe Morgen wieder hin.  




Thomas-Otto Heiden 


 

 

 

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