Thomas-Otto Heiden

Der Sommer geht zu Ende




Der Sommer geht zu Ende  



Nebelschwaden steigen auf,  
früh morgens und am Abend.  
Die Sonne mobliert die letzte Kraft,  
geht wie gewohnt im Osten auf.  
Im Westen geht sie wieder unter,  
so ist nun mal ihr Lauf.  
Natur und Tiere werden müde,  
die Welt schläft ein, legt sich zur Ruhe.  
Die Tage werden kurz, die Nächte lang.  
Nackt und kahl so steh(e)n die Bäume,  
ruhen sich nun aus, 
die Blumen schließen ihre Blüten.  
Das Abendrot bringt Abendruhe,  
die Nachtigall singt ihre Lieder.  
Verweist am See da liegen Taucherflossen,  
der Schnorchel und die Brill.  
Ein Angler wirft die Rute aus,  
als bald holt er nen Fisch heraus.  
Er sitzt allein, saugt in sich ein,  
die himmlisch Ruh am See.  
Nur ein Paar Enten schnattern plötzlich laut,  
weil sie den Fuchs gesehen.  
Dann ist es wieder still,  
der Fuchs er trollt sich,  
zieht von Dannen.  
Hat er doch heute nicht das Glück,  
wo er doch sonst der Schlauere ist.  
Jetzt leuchten alle Sterne,  
hoch droben an dem Himmelszelt,  
der Vollmond sich dazu gesellt.  
Er macht die Nacht zum Tag.  
Ein kühler Wind kommt übern See,  
dem Angler fröstelt es mit einem Mal.  
Er packt zusammen seine sieben Sachen,  
und macht sich schnell dann auf, zu gehen.  
Jetzt liegt der See für sich allein,  
und Fische springen hoch empor,  
ihr silbern glitzernd Körper,  
taucht kurz darauf zurück ins Wasser ein.  
Die Tiere ringsum, sie sind leis vereint,  
und finden ihre Ruh.  
Der Angler längst zu Hause,  
macht seine Augen zu,  
schläft langsam glücklich ein.  
Hat er doch heute Glück gehabt,  
und sieben Fische Heim gebracht.  
Der Sommer dieser Tage geht zu Ende,  
der Herbst, er schleicht sich an.  
Der erste Frost, kommt Schritt für Schritt,  
schon bald wird er sich über alles legen,  
die Bauern fahr´n die Ernte ein.  
Dann gibt es Wirsing Weißkohl Blumenkohl  
den Broccoli und Rotkohl nicht zu vergessen,  
auch Rosenkohl und manchen Kürbis,  
das alles lassen wir uns Schmecken.  
So ist es jedes Jahr aufs neue,  
wenn uns der Sommer leis verlässt.  
Ich freue mich schon sehr darauf,  
und kann es kaum erwarten,  
deswegen gehe ich jetzt hinaus,  
und mache was im Garten.  



Thomas-Otto Heiden

 

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