Ingrid Baumgart-Fütterer

Märchenhafte Träume und Offenbarung

Erster Traum

Es war in einem Traum,
da lebte ich als Baum
in einem Märchenwald,
dort war es bitterkalt
und das seit Urzeiten,
denn all die Hoheiten,
die das Land regierten,
dort herumspazierten,
hatten Herzen aus Eis -
das hatte seinen Preis.

Bäume, die nie blühten,
wenig Charme versprühten
trugen keine Früchte,
weckten nicht Sehnsüchte -
da erschien eine Fee,
die kam auf die Idee
mich blühen zu lassen,
es war nicht zu fassen,
ich stand im Blütenkleid,
Duft verströmte sich weit.


"Märchenhaft gebettet" erwache ich mit Blütenduft in der Nase aus dem Traum und fühle mich wie neugeboren.

Zweiter Traum

Es war in einem Traum,
da lebte ich am Saum
eines Ufers am See,
ich war ein kleines Reh 
- naiv und sehr verträumt -
oft hatte ich versäumt,
auf mich aufzupassen,
wollt mich nur befassen
mit den Vögeln am See,
da erschien eine Fee.

"Du hast einen Wunsch frei,
was wünschst du dir herbei?"
den Zauberstab sie schwang
und ich mit Worten rang -
"ich möchte ein Schwan sein,
mit Federn, blütenrein
und geschwungenem Hals,
Küken will ich gleichfalls -
es verschwand nun die Fee,
ich schwamm als Schwan im See.


"Märchenhaft gebettet" erwache ich erfrischt aus dem Traum und fühle mich wie beflügelt.

Offenbarung

Man glaubt es kaum,
in einem Traum
viel Weisheit steckt,
man sie entdeckt
in den Details,
die größtenteils
mit uns "sprechen" -
sie durchbrechen
den Bann der Angst -
wovor du bangst
rückt dann ins Licht,
die andre Sicht
dir deutlich zeigt,
was in dir schweigt",
was dir noch fehlt,
zum Glück das zählt.

Vergiss es nicht,

die Seele spricht

in deinem Traum

vielleicht als Baum,

als Mann, als Frau,

als Farbe Blau,

als Zug, als Boot,

als schwarzer Tod

oder als Tier ...

sachte zu dir -

sei meint es gut,

stärkt deinen Mut,

vertraust du ihr,

vertraust du dir -

es kommt das Glück

zu dir zurück.

 

Traumdeutung: Alle Figuren, Gegenstände etc. haben im Traum eine mehr oder weniger starke Symbolkraft -

sie sind meistens als Ich-Anteile anzusehen und zu deuten. Nicht umsonst heißt es:

"Träume sind  Liebesbriefe an die Seele"

 

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