Adrian Brauneis

Das Lied von der Zeche

Das Fest war lang, das Fest war schön.

Es war ein sorgloses Beisammensein. 

Jetzt ist’s soweit, beim ersten Sonnenschein,

Hört hie und da und überall man ein Gestöhn.

 

Man hat geschmaust, mit Saus und Braus,

verhurt, verzehrt, verzecht und viel gelacht,

die ganze Zeit. Nur hat an diese nicht gedacht.

Der Morgen überrascht das wüste Haus.  

 

Das Fest war lang, das Fest war schön.

Es war ein sorgloses Beisammensein. 

Jetzt ist’s soweit, beim ersten Sonnenschein,

Hört hie und da und überall man ein Gestöhn.

 

»Meine Herrn, meine Damen, die Nacht,

die ist vorbei, und ich hab, nach all der Gier, 

für sie, s tut mir leid, die Rechnung hier.« 

Das sagt der Wirt in schwarzer Tracht.

 

Das Fest war lang, das Fest war schön.

Es war ein sorgloses Beisammensein. 

Jetzt ist’s soweit, beim ersten Sonnenschein,

Hört hie und da und überall man ein Gestöhn.

 

Bei dieser hier hat das Herz versagt.

Und der da war so voll, geplatzt ist er!

Doch jener dort? Noch röchelt der…

»Jetzt ist Schluss. Mein Herr, es tagt!«

 

Das Fest war lang, das Fest war schön.

Es war ein sorgloses Beisammensein. 

Jetzt ist’s soweit, beim ersten Sonnenschein,

Hört hie und da und überall man ein Gestöhn.

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