Brigitte Waldner

September ist besonders


weil durch die laue Luft des Sommers,
der noch im Garten verweilt,
der Herbst schon hereintröpfelt,
über späte Rosenblüten perlt,
und Pfützen am frisch lackierten Gartentisch hinterlässt,
während gelbe Pflaumen reif ins Gras fallen,
und in der Nähe der Bauer am Feld mit dem Traktor den Mais erntet.

September auf dem Lande
lässt Rinder und Schafe von Almen zurückkehren,
im Tal auf Weiden grasen,
wo man am Wegesrand die roten Hagebutten
auf wilden Rosensträuchern erblickt,
während Gebüsch immer durchsichtiger wird,
weil es nach und nach die Blätter verliert.

September ruft zur Arbeit,
wenn Ferien vorbei sind,
die Autobahnen des Reiseverkehrs entlastet werden,
während sich die Straßen der Stadt wieder
mit Autos und Menschen füllen,
wo Baustellen zur Fahrbahnsanierung fertiggestellt
und Umleitungen und Ampelregelungen beseitigt werden.

September ähnelt April,
ein Übergangsmonat mit breiter Auswahl
von launisch mild bis überraschend kalt,
von trüb und nass bis blitzblau trocken,
mit schräg einfallender Sonne,
die alles in goldenes Licht taucht
und am Himmel Lichteffekte entstehen lässt.

© Brigitte Waldner

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