Bernhard Pappe

Traumtester


Die Hoffnung des Tages verglüht,

die Nacht, sie ergreift sich mein Gemüt –

ein Traum schleicht leise heran.

 

Ist er ein Freund,

ist er ein Feind –

was erwartet mich dann?

 

Herr Alb, der „große“ Träume vermietet,

der hat mich sogleich zum Tester erkoren -

hab‘ mich in seinen Netzen verloren.

 

Groß war nur das Erschrecken,

möge einfach sein Traum verrecken –

ich bin nicht zum Opfer geboren.

 

So einfach siecht ein Traum nicht dahin,

schließlich ist er fest im Schädel drin –

ich gebe mich nicht verloren.

 

Offen die Augen, der Traum ist vorbei,

sein Schrecken nur noch Erinnerungsbrei. –

Die nächste Nacht: Bin ich da auserkoren?


© BPa / 10-2017

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