Heinz-Walter Hoetter

Verschiede Herbstgedichte

Herbstzeit

 

 

Der Herbst hat seine ganz besondere Schönheit. In der Natur verändern sich die Farben der Blätter von einem satten Grün in die verschiedensten Farben, wie Gelb, leuchtend Rot oder auch Braun. Es ist die reinste Farbenpracht, die alle Naturliebhaber immer wieder tief beeindruckt.

 

Trotzdem verbreitet der Herbst eine gewisse Melancholie, weil er die baldige Winterzeit ankündigt.

 

Umso mehr treibt es im Herbst jetzt viele Menschen hinaus, diese Jahreszeit zu nutzen, um in den herbstlichen Wäldern spazieren zu gehen, welche jetzt eine ganz besondere Stimmung verbreiten, die zu allen Zeiten von vielen Autoren in Gedichten festgehalten wurde.

 

Hier möchte ich Ihnen einige von mir vorstellen.

 

 

***

 

Herbstzeit

 

Von den Bäumen die bunten Blätter fallen.

Schöne Herbsttage, ach wie sie mir gefallen.

Und zarte Nebelschwaden steigen rundum auf.

Ja, überall liegt farbenprächtiges Laub zuhauf.

Wie schön es ist, jetzt durch den Wald zu gehen.

An vielen Stellen bleibe ich immer wieder stehen.

Der Herbst ist doch eine wunderschöne Jahreszeit.

Noch wärmt die liebe Sonne das Land weit und breit.


 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

***

 

Herbst

 

Es glüht das weite Land

im goldgelben Licht

der späten Nachmittagssonne

und deine weiche Hand

streichelt zärtlich

mein altes Gesicht.

Welch’ eine Wonne.

 

 

 

Ich sitze am Fenster

sehe hinaus

wie der Herbstwind braust.

Die Blätter tanzen

im wilden Reigen.

Die hohen Bäume

sich rauschend

im Sturme neigen.

 

 

Im Herbst ist es nicht gut

allein zu sein.

So gibt mir deine Nähe

Freude und Mut

liebstes Töchterlein.

 

 

Und doch

tief in mir hör’ ich

die Kunde wehen

von allem

Sterben und Vergehen.

 

©Heinz-Walter Hoetter


 

 

 

***

 

 

 

Spaziergang im Herbst

 

 

Wenn ich so spazieren gehe,

und die Blätter fallen sehe,

weiß ich, das ist der Herbst.

Wehmut erfüllt dann mein Herz.

Wie die welken Blätter sterben,

so vergeht alles mal auf Erden.

Aber das Leben ist nicht tot.

Neues wächst im Morgenrot.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

***

 

 

Herbstgedanken auf dem Friedhof

 

 

Der Himmel ist wolkenverhangen, Regenwetter.

Ein heftiger Wind fegt vor sich her, die alten Blätter.

Und Vögel fliegen in Scharen über weite, leere Felder.

Ja, die Natur im Herbst entkleidet die vielen Wälder.

Trübsinn und Trauer erfüllt in dieser Zeit mein Herz.

Ich gehe über den Friedhof, fühle den Seelenschmerz.

Auf einer kleinen Bank, da setzte ich mich hernieder.

Die Natur stirbt nicht, aber die Toten kommen nicht wieder.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

 

***

 

Der Herbst reicht dem Winter die Hand

 

Die Tage werden kürzer und auch kälter.

Schön färben sich schon überall die Wälder.

Die Nebelschwaden, sie ziehen über das Land.

Bald reicht der Herbst dem Winter die Hand.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

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