Lex Limes

I know the end

ich überquere die Strasse im Takt zu dissoziativ,
sind pulsierendes Skeletton
stehe auf dem Mittelstreifen, werde der Mittelstreifen
Wetterleuchten über mir, schaurig still
Du sahst so schön aus wenn du fern schaustest
niemand sah beim RTL 2 schauen so schön aus wie du
Kommentar spitz, first class Klatsch
mit dir machte es Sinn dass nichts Sinn macht
Facebook zeigt mir jetzt ”inspirational quotes”
Es sei die Seele ein Fremdes auf Erden

Ich erinnere mich an Center Shock und Hitzefrei,
7. Stunde schwänzen, Matraze auf dem Balkon
Ich hab die Sterne gezählt und bin dazu eingeschlafen,
kannte dich nicht aber hab von dir geträumt
Jetzt sind wir erwachsen und wir sind getrennt
Verziehst du dein Gesicht wenn du an mich denkst?
Ich habe heute geträumt dass ich auf Stroh schlafe,
ein Kopftuch tragemeine Bcher verbrannt werden und ich Nähen lerne
Frauen um mich herum werden gesteinigt und meine Finger sind blutig
Zerfällt das Vertrauen, dann verfallen wir

Ich glaube es ist der inflationäre Big Brother-
das um uns herum dass jeden Moment passiert
der Knacks passiert abrupt aber eskaliert schleichend
jedes Jahr etwas weiter bis er fristlos nichts mehr hält.
Jetzt ist die Strasse dunkel, der Himmel schwarz
Laternen gibt es hier nur sporadisch
da ist nichts romantisch an der Apokalypse
manchmal denke ich an asketische Zeiten
an Abilify und euthyme Tage
in denen UV-Licht auf unserer Haut das paranoidste war

Ich halte Erinnerungen an alte Träume wie unseren Kontakt aufrecht
In der Strassenbahn in Ginnheim sitzend blicke ich auf den Fernsehturm
du sitzt neben mir, zwei Skelette,
Hände gelockt, unser Leben im Zeitraffer
dachte dass ich nie 27 werde und jetzt bin ich 28 und du 32
Mit dir vermischt sich Traum und Wirklichkeit,
vielleicht fange ich an dich zu vergessen,
die Website mit den schönen Gedichten haben sie eingestellt
ich stelle meine Bücher ins Regal und denke an Herman Hesse
und wie jede Lebensstufe endlich ist 
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.10.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Vom Kinderlied

„Hänschen klein ging allein“

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„Freude schöner Götterfunken,Tochter aus Elysium“

haben Dichter ihre Gedanken und Gefühle niedergeschrieben und Komponisten die Texte in Töne verwandelt.

Hätten Schiller und Beethoven in ihrem ganzen Leben nur diese zwei Werke erschaffen, die Menschheit hätte sie nie vergessen und immer wieder dankbar dafür verehrt, sind es doch unsterbliche Geschenke aus dem Geiste einer höheren poetischen Welt geboren.

Was ist ein vollkommeneres Kunstwerk, die Rose im Garten oder das Gänseblümchen auf der grünen Frühlingsflur ?

Wer nicht nur mit den irdischen Augen zu sehen versteht, sondern auch mit den geistigen Augen, dem wird die Antwort nicht schwer fallen.

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