Elmar Vogel

Herbstzeit

Herbstzeit

Herr es ist Zeit, der Knüppelsteg, an dessen Schwelle wir nun stehen, von dem schon alle Zeichen künden, wird bald in ungekannte Sklaverei und Unterdrückung münden. Und wie bei einer die gebärt, Weh‘ um Wehe regelmäßig wiederkehrt, so wird die Welt durch ungezählte Wehen gehen.

Und Menschen werden Menschen zwingen, wie es war zu allen Zeiten, so wird es wieder gehen. Mächtige wird man dann sehen, die gegen Kinder streiten und sie mit gnadenloser Härte niederringen. Ja, alles Wache, Schwache werden sie zu Grunde richten, und es in grenzenloser Wut vernichten.

An jenem Ort, an dem die Welt gedachte zu gesunden, wird bald ein scharfer Eisenbesen fegen und schwere Bürden wird man binden dort und wird sie allen, allen auferlegen. Was schön und stark war und was aufrecht stand wird tief gebeugt - gebeugt, gebrochen und geschunden.

Das hohe Haus verkündet seine absolute Religion, und sie wird alles übertreffen, was jemals so genannt denn abertausend bilden dessen rechte Hand - und sind Legion, um zu ersticken allen Widerstand und aufrecht zu erhalten eine lange, harte Fron.

Ohnmächtig werden dann die unterjochten Massen stehn, und sehen wie die Mächtigen die Welt zerfetzen, wie sie sich hetzen, um die Güter aller eilends zu verprassen. Und wer es wagt die Stimme zu erheben, bezahlt mit Ächtung, Leib und Leben.

Die Wachen wird man lassen, wird sie trennen von den Müden und den Satten - sie koscher machen, und wird sie achten wie die Ratten. Doch diese werden einen neuen Geist entfachen. Und die Großen oben, werden toben und das Helle und das Klare hassen, denn das Dunkel kann das Licht nicht fassen.

 

11. Februar 2021      (Gedanken zu den Endzeitreden Jesu)

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 06.10.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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