Thomas-Otto Heiden

Ein Abschied für immer

 

 

 

Ein Abschied für immer und immer  




Jetzt liegst du blass,  
ganz ohne Regung,  
die Decke die dich zudeckt,  
sie ist wie dein Gesicht, schneeweiß.  

Ganz leicht hebt sich dein Brustkorb,  
bei jedem Atemzug.  
Doch sind es die Maschinen,  
die dies bewirken,  
weil sei es für dich, nun tun.  

Deinen Herzschlag zeigt der Monitor,  
sogar mit einem Ton.  
Es macht mich rasend, wütend,  
zu sehen wie du langsam,  
an jedem Tage mehr vergehst.  

Kein Wort hast du gesprochen mehr,  
seitdem du hier so liegst.  
Nun halte ich die deine Hand,  
und wünsche mir,  
das uns Zeit noch bleibt,  
bevor du dann für immer gehst.  

So halte weiter ich,  
die deine blasse, und doch warme Hand.  
Ich sprech behutsam leis mit dir,  
und wünsche mir das du mich hörst.  

Nur weinen,  
nein das werd ich nicht,  
um dich nicht,  
solang ich bei dir sitze,  
damit zu quälen.  
Denn ich weiß, es quält dich sehr.  

Doch bin ich dann allein zu Haus,  
dann brechen alle Dämme.  
Ich schrei dann lauthals es heraus,  
das ich dich jetzt schon sehr vermisse,  
wenn es dann irgendwann so ist,  
das du mich dann, ganz leis verlässt.  
Ich liebe dich, nur dich allein,  
du meine einzig wahre Liebe.  




Thomas-Otto Heiden  


 

 

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