Igo Dieter

Herbstwind

Herbstwind

Buntes Laub, fallend auf nasse Straßen,
Gassen und Plätze, verwaist und verlassen,
Blumen, die in Vergänglichkeit entschlafen,
Schiffe schaukelnd, im Menschenleeren Hafen,
Herbstwind, kühl. mächtig und auch stark,
durchstreift er die Landschaft, die bereits sehr karg.

Er treibt die Wolken vor sich her,
die einmal flockig leicht, einmal schwer,
er lässt die Blätter am Boden tanzen,
erinnert Mensch, Tier und Pflanzen,
dass es Zeit ist sich vorzubereiten,
auf kommende kalte und eisige Zeiten.

Kinder lassen bunte Drachen steigen,
warm gekleidete Menschen die sich zeigen,
Tiere mit dem dichten Winterfell,
Eichhörnchen sammeln auch noch schnell,
den Vorrat für die harte Winterzeit,
doch noch ist es nicht ganz so weit.

Der Herbstwind fegt die Gassen leer,
treibt Blätter und anderes vor sich her,
zischt in Ritzen und auch Löchern laut,
manchmal ein Kind durch das Fenster schaut,
und dabei den Wind vor dem Hause sieht,
und manchen Vogel der vor ihm flieht,
sieht die Bäume, die sich verneigen,
und so den Respekt vor dem Herbstwind zeigen.

Auf den braunen Wiesen, Äckern und am leeren Feld,
der Herbstwind mit seinem Geheul einfällt,
aber auch im Wald und im Dorf, in der Stadt,
er noch genug Kraft und Mächtigkeit hat,
dass er allen zeigt des letzten Sommers Ende,
und hin zur Kälte beginnt nun die Wende.
Wir bleiben zu Hause, in dem warmen Räumen,
jetzt ist die Zeit, um zu Hause zu sein und zu träumen,
um zu basteln mit Kastanien, Farben und Ton,
und auch die Weihnachtszeit wartet schon,
es ist der Übergang, der vieles ändert, umher,
der Abschied vom Sommer fällt uns noch schwer.

Der Herbstwind schüttelt von den Bäumen das Laub,
er entfernt von Straßen und Dächern den Staub,
er treibt Blätter über den stillen See dahin,
und lockt Bedächtigkeit in unseren Sinn.
Der Herbstwind lockt uns auch hinaus,
zu einem Spaziergang in dem Windgebraus,
er spielt mit uns und wir mit ihm,
doch er muss alleine weiterziehn,
Bunte Welt, der Herbst ist nun da,
und schon neigt sich wieder einmal das Jahr.
Der Herbstwind, mal mild, mal stark, mal ungestüm,
nimmt mit sich von der Natur das Grün….

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