Igo Dieter

Auseinandersetzung

Wenn die Diplomaten nichts mehr sagen,
und die Gespräche keine Früchte tragen,
wenn niemand offen zu dem Anderen geht,
und nur mehr Hass im Wege steht,
dann sprechen bald die Waffen,
und viele Menschen staunen und gaffen,
wie Not und Tod Ihren Einzug halten
und nun Terror und Gewalt im Lande walten.

Die besten Freunde sind entzweit,
Gewalt beherrscht nun diese Zeit,
Alle kämpfen einen furchtbaren Kampf,
aus den Ruinen steigt Feuer und Dampf.
Die Melodien des Krieges umher,
Kanonen, Gewehre und Trommelgewehr,
Granaten, Raketen und Mienenexplosion,
und schon naht die Panzerdivision.

Frauen missbraucht und vergewaltigt zuhauf,
Soldaten gefallen in des Krieges Lauf,
Menschen getötet und verwesen ohne Grab,
geplant im sicheren Bunker vom Generalstab.
Der Erfolg braucht Zahlen zum Zeigen,
die feindlichen Verluste müssen noch weiter steigen.
Noch mehr Bomben, Granaten und Raketen,
apokalyptisch, da hilft auch kein Beten.

Die Präsidenten, der Papst und Würdenträger,
in den Bunkern, bewacht von einem Bataillon Jäger,
sie sprechen munter nur hohle Parolen,
und haben selbst nicht einmal staubige Sohlen.
In Schlamm, Blut und Kotgetränkte Soldaten,
die auf eine Zeichnung der Hoffnung warten,
sterben am Feld in Reihen dahin,
jeder von Ihnen fragt erst dann nach dem Sinn,
wenn zu spät, alles hier und rundherum,
und merken schließlich wie unendlich dumm,
dass sie auf die Elite hörten und zogen in den Krieg,
denn zum Ende gibt es für niemanden einen Sieg.

Die Mütter die geschändet und die Söhne verloren,
Soldaten Tod, oder deren Seele erfroren,
Männer am Schlachtfeld dahingemetzelt in den Tod,
Zivilisten die leiden bittere Not,
Töchter die getötet und leiden mussten,
Menschen verletzt und blutigen Husten,
im Lazarett ein Bild des Grauens bereit,
das ist wahrlich eine schaurige Zeit.

Einige wenige erhielten die scheinbare Ehre,
und gerade so als ob es eine wirkliche Auszeichnung wäre,
hängt man Ihnen glänzende Orden um und berichtet,
sie haben gut und viel gemordet und vernichtet,
sie waren die wahren Bestien des Verderben,
und die Orden und Besitzungen werden Sie vererben.
Jene im Bunker, die planenden Massenmörder, um Sie,
entsteht ein Kult und begeisterte Massenhysterie,
Die einfachen Soldaten, zerstört ist Ihr Leben,
niemals können Sie das Leben wiedergeben,
niemals können Sie ein Leben ersetzen,
und erst jetzt können Sie Gottes Geschenke schätzen.
Leben, Liebe, Freude und Glauben,
niemand sollst Du diese Geschenke rauben,
nimm die Geschenke die Dir gegeben,
sei demütig und fange an zu Leben.

Wenn jemand von den Mächtigen den Krieg befiehlt,
und auf den Kampf von anderen abzielt,
so sperrt ihn in eine Gummizelle,
und lasst Ihn nie mehr über deren Schwelle,
oder sperrt Ihn mit seinem Gegner zusammen ein,
bei Wasser und Brot, nicht Braten und Wein.
Seht den Politiker wie er wirklich ist,
wenn er auf das Wohl des Volkes vergisst.
Legt die Gemütlichkeit und den Gehorsam ab,
denn Du machst Dich schuldig, nicht zu knapp,
Du verbreitest Qualen, Not und Tod,
der Politiker lügt, und wird dabei nicht rot,
er redet, Ihr schießt, er plappert, Ihr rennt,
so dass Ihr nicht mehr Lüge und Wahrheit trennt.

Denk daran, jede Frau und jeder Mann,
fängt als Kind von seinen Eltern an.
Niemals sollte jemand das Leben so nehmen,
und allein beim Gedanken sollte man sich schämen,
an dem Gedanken, dass er Gottes Geschenk zerstört,
dass allein Ihm und Gott gehört.
Waffen sind verführerisch, so voller Macht,
das Teuflische im Menschen bei deren Anblick lacht.
Doch ist jede Waffe zum Töten bestimmt,
egal ob man zur Jagd, oder zum Krieg es nimmt,
selbst bei der Polizei, oder privaten Leben,
kann es keinen anderen Grund für die Waffe geben,
als zu verletzen oder den Tod sie bringt,
und stets das Gute mit dem Bösen ringt.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.10.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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