Aylin

Zwischen Allaf und Allah

Zwischen Alaaf un Allah

 

Jo, sin die denn jetz total jeckisch gewode do in Kölle?

Losse se jetz de Muezzin in Kölle vom Minarett rufe zum Fridachsjebet?!

Da nütz dir kein Thermopen und so laut kannste Brings jar nit opdrehn , dat hörste överall. Dat jeiht escht in et Knochemark.

Jo, se sin ens tolerant en Kölle.

In der Tat darf jetzt probeweise bald in Köln zwei Jahre lang zum Freitagsgebet der Muezzin fünf Minuten lang rufen. Nicht einer, nein, die von fünfunddreißig Moscheen. Da meint der asiatische Tourist womöglich, er wäre versehentlich in Istanbul ausgestiegen und hätte das falsche Wörterbuch dabei.

 

Ob das an den alten Fratzen am Kölner Dom abprallt oder ihnen diese, selbst zu eigene Machtdemonstration von Männern gar gefällt, konnte man bisher nicht eruieren. Wölki kriegt einen auf die Semmel für son „bisschen Kindesmissbrauchsvertuschung“, aber im Islam darf man de Weiber und Kinder schlagen und tönt das auch noch volle Kanne vom Minarett. Also gerescht is dat ja nit, nä?! mag die katholische Kirche denken…

Natürlich nicht direkt plärrt der Muezzin das, sondern mehr so verborgen. Frau Dr. Necla Kelec, Islamwissenschaftlerin, beschreibt es so: „Der Ruf des Muezzins ruft die Männer, nicht die Frauen. Moscheen sind nicht integriert in eine freie, liberale Gesellschaft, es ist eine Männergesellschaft.“ Ach, das weiß die Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, doch längst, Necla. Hier geht es um Toleranz. Wer ist die toleranteste Stadt in diesem Land, Berlin oder Köln? Na, klar doch, Köln! Ist das noch Dummheit oder schon Selbstauflösung?

Weil wir doch alle wissen, dass die Prediger von Erdogans Ministerium geschickt werden, kein Wort deutsch sprechen, die Predigten laut Dr. Kelec von Ankara getextet sind, so hat doch der Noch -NRW-Ministerpräsident Laschet für NRW einen Religionsunterricht unter den Lehrern der Ditip beschlossen. Ja, dat ist aber mindestens so tolerant wie die Reker! Toolll!! Der deutsche Bürger wird gar nicht mehr gefragt. Weshalb auch. Ist wer dagegen, ist er sowieso Rassist, Nazi, AFD oder Ossi. In der Schweiz dürfen die Moscheen nicht mal Minarette bauen, hier aber darf der Muezzin jetzt tröten. Auf Antrag. Und den werden sie alle stellen, mit breitem Grinsen im Gesicht.

Weshalb ist das denn so schlimm? Es versteht ja sowieso kein Ur-Deutscher, was er trötet. Eben genau das! Was er nämlich trötet, ist das Symbol für Intoleranz. Es gibt nur einen Gott. Sonst keinen. („Der Text des Muezzin-Rufs (adhan) laut der Internetseite islam.de vom Zentralrat der Muslime: „Allah ist der Allergrößte (4mal). Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt (2mal). ... Es gibt keinen Gott außer Allah.“) Das sehen die Fratzen am Kölner Dom aber ganz anders. Und die Buddhisten, Protestanten, Atheisten, Juden in diesem Land auch.

Öffentlich diesen Alleinanspruch in die Welt posaunen zu dürfen, in einem Land, das dies nur erlaubt, weil es sich die Religionsfreiheit ins Grundgesetz geschrieben hat - das ist schon: WOW. Besser ist nur noch Guido Kanz im Karneval.

Der Islam und damit auch sein Ruf beinhalten einen Machtanspruch, eine Legitimierung all dessen, was den archaischen Islam ausmacht: Patriarchat, Unfreiheit der Frau. Eliminierung Andersgläubiger, Alleinanspruch auf den wahren Gott, Missionierung. Weltherrschaftsstreben.

Wer lässt so was freiwillig über die Dächer seiner liberalen Stadt brüllen? Rischtisch! – De Frau Reker in Kölle.

In Zeiten islamistischer Bedrohung in Europa,Clanbildung und Parallelgesellschaften, was alles Bodenhaftung fand in Moscheen auf deutschem Boden, sollte es wohl ein falsches Signal sein, dem Muezzin seine Rufe zu gestatten! In Zeiten von zunehmender muslimischer Migration ebenfalls. Einer Religion hier so viel Raum zu gewähren, die selbst keinerlei Toleranz zeigt und ein vorsintflutliches Weltbild verbreitet, ist einfach falsch.

Die Menschen, die hier leben und muslimisch glauben, können das, solange sie es friedlich tun, gerne tun. Muslime gehören zu Deutschland. Der Islam nicht.

 

Warum aber erlaubt Reker das in Köln? Sie sagt, sie tut es aus „Respekt“. Welchen Respekt bringt uns denn der Islam entgegen? Wie war das noch mit der opulenten Moschee, zu deren Einweihung der Bürgermeister nicht mal eingeladen war? Hier ist Deutschland, he is Kölle, Leute. Hier ist nicht Orient.

 

Nein, es ist auch nicht mit Kirchenglocken zu vergleichen. Kirchenglocken rufen ALLE zum Gebet, Mann, Frau, Andersgläubige. Jeder kann in eine Kirche gehen und beten. In eine Moschee nicht!

Kirchenglocken manipulieren nicht sprachlich wie es der Muezzin tut, der ein Statement verkündet, dem man sich nicht entziehen kann, wenn es öffentlich herumgetrötet wird. Die Erlaubnis wird von einem dominanten Islam nicht als Freundschaftsdienst definiert, sondern als Schwäche. „Die doofe Reker, ey. Is ja klar, is ja auch ne Frau…!“ Die Muftis lachen sich einen Ast. Alaaf, Alaaf, Alaaf.

 

Toleranz, Respekt - große Worte, die wie Irrlichter über den Rhein taumeln. Der schweizerische Lastkahnfahrer sieht sie mit Erstaunen. Und mancher Kölner auch.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.10.2021. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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