Apfelbaum








Der Apfel der vom Baume fällt
der legt sich nieder in das Feld
Vor sich sieht er Kühe maulen
fängt er langsam an zu faulen
Hoch am Baum sah man ihn gern
Auf die Erde sinkt der Kern
Eine Made halberschlafft
nahm er mit auf Wanderschaft
Doch zu Ende guter Letzt
Hat der Apfel sich zersetzt
Nur der Kern ging in die Erde
Das es keimte, das es werde
Ein paar Jahre drauf man sah´s
wuchs ein Bäumchen aus dem Gras
Wie Jahreszeiten darüber wehen
konnt man´s Bäumchen wachsen sehen
Es wuchs zu einem stolzen Baum
Ein Apfelbaum ein Kindertraum
Und jedes Jahr zur Erntezeit
da leuchtete er weit und breit
Es kamen Menschen nah und fern
und aßen seine Äpfel gern
Mit Körben und mit Böllerwagen
Soviel man konnte wurd getragen
Den schönsten in der Hand man hält
Der Apfel fällt nicht weit vom Feld






Aachen, 2004-09-06

*************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude *1948 in Aachen

Lyrik, Philosophisches, Escapistenlyrik, Natur, Jahreszeiten, Liebe, Das Leben, Erfahrungen, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle,
© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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