Thomas-Otto Heiden

Der Herbststurm




Der Herbststurm  




In Kreisen fliegt ein Stück Papier,  
das sich der Wind genommen hat.  
Noch folgen nach ihm, meinen Augen,  
bis es gefangen,
an eines Baumes Astes,  

ein Ziel gefunden hat.  
Dort flattert es,  
den Flügeln eines Vogels gleich.  
Graue Wolken schweben tief und schwer,  
bleiben hängen an des Berges Spitze.  
Weich wie Watte eine Decke bildend,  
ach, wie schön ist dieses Bild.  
Doch schon bald verwischt vom Regen,  
sich ganz einfach,
selbst zerstört.  

Bunte Drachen fliegen sausend,  
durch das Tal das Berge formten.  
Der Sonne letzte warme Lanzen,  
lässt ihre bunten Farben strahlen.  
Was für eine bunte Pracht.  
Den Schirm dabei, geh ich spazieren,  
auch wenn ich ihn nicht wirklich nutze. 
Der Wind verweht mir die Frisur,  
ich breite meine Arme aus,  
nun greift der Wind sich die Figur.  
Die Jacke und die Hose flattern,  
bei so viel Sturmes Kraft.  
Ich stemme mich beherzt dagegen,  
dazu braucht es nich sehr viel Kraft.  
So steh ich da, der Sturm hebt hoch,  
zu meinen Füßen,
so manches welkes Laub.  

Nimmt es hinfort,
treibt´s vor sich her,  

ich gehe weiter,
freu mich schon,  

zu Hause eine heiße Schokolade,  
gibt’s als Lohn.  
Der Herbst ist da,
Gevatter Frost,  

steht schon bereit,  
jetzt freu ich mich,
so wie ein kleines Kind darauf,  

das es bei Zeiten schneit.

 

 

 

Thomas-Otto Heiden

 

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